Diskussionsabend Montag, 22. Januar 2018 in
Dresden

Verdrängte Perspektiven – Ein Sinto auf Spurensuche

Ein Hörspielabend mit Diskussion mit Isabel Andiel (Autorin) und weiteren Beteiligten

Urheber/in: Isabel Andiel. All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Montag, 22. Januar 2018, 19.00 Uhr – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen - Weiterdenken

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die wenigen Überlebenden im KZ Auschwitz. Unter der Herrschaft der Nationalsozialisten waren allein in diesem Vernichtungslager mindestens 1,1 Millionen Menschen ermordet worden.

Im Rahmen des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus wollen wir das Audiofeature „Verdrängte Perspektiven - ein Sinto auf Spurensuche“ präsentieren, dass sich mit der Situation von Roma und Sinti während des Nationalsozialismus auseinandersetzt. In Deutschland und den besetzten Gebieten wurden in dieser Zeit über 500.000 Roma und Sinti aus rassistischen Gründen ermordet. Der Genozid wird auch als Porrajamos bezeichnet.

Wir hören die familiäre Auseinandersetzung des Sintos und Enkels Robert Charles Richter mit der Verfolgungsgeschichte seiner Oma Barbara Richter, die das Konzentrationslager Auschwitz überlebte. Das Audiofeature zeichnet den Weg vom Lager Lety in Tschechien bis nach Auschwitz nach, erzählt vom Widerstand und der Suche nach der eigenen Vergangenheit und Identität. Doch wer waren die ProtagonistInnen damals, wer sind sie heute? Was sind ihre Schicksale und was hat sie bewegt? Mit unterschiedlichen Perspektiven und Erzählsträngen involviert das Audiofeature, klärt auf und regt an neue Wege der Auseinandersetzung einzuschlagen.

Ein Audiofeature von Isabel Andiel und Liska Beulshausen

Im Rahmen der Reihe: Gza hem dik// Geh und Sieh

ZEIT: Montag, 22. Januar 2018, 19 Uhr

ORT: Veränderbar, Hinterhof, Görlitzer Str. 42, 01099 Dresden