Werkstatt zu Reflexion von Angeboten zur rassismuskritischen Stärkung von Schwarzen und PoC Kindern und Jugendlichen und ihren Familien

Werkstatt zu Reflexion von Angeboten zur rassismuskritischen Stärkung von Schwarzen und PoC Kindern und Jugendlichen und ihren Familien

Die Idee:
Die Werkstatt dient dem Austausch und der Vernetzung von Akteur_innen, die Kinder und Jugendliche mit Rassismuserfahrungen, ihre Familien und ihr Umfeld stärken.

Fragen, die uns beschäftigen:
Kinder und Jugendliche mit Rassismuserfahrung brauchen Tools im Umgang mit struktureller Ausgrenzung. Diskriminierung in der Schule spielt hierbei eine besondere Rolle. Auch Eltern und Bezugspersonen brauchen Unterstützung bei
Diskriminierung und Ohnmachtsgefühlen.
•    Rassismuskritische Stärkung in rassistischen Settings wie Schule, wie geht das? Was macht das mit den Schwarzen Kindern und Kindern of Color?
•    Immer kämpfen geht nicht, schon gar nicht für Kinder und Jugendliche. Sie brauchen auch Tools, um sich abzugrenzen. Was stärkt sie, um mit diesem System klar zu kommen? Was schwächt sie?
•    Wie können wir Erwachsene, die marginalisierte Wissensbestände mitbringen, Kinder stärken, damit sie dieses Wissen wertschätzen und nicht die Abwertung dieses Wissens durch die Schule verinnerlichen?
•    Was bieten wir Kindern und Jugendlichen an, um Kraft zu schöpfen: ich kann etwas schaffen, kreativ sein, mich spüren. Womit haben wir gute Erfahrung?
•    Was geschieht nach dem Training – Räume für längerfristige Prozesse und
•    kontinuierliche Begleitung, Kinder und Eltern vernetzen
•    Und mehr …

Wir möchten:
•    Ressourcen und Wissensbestände sichtbar machen und bündeln
•    uns austauschen, kollegial beraten, vernetzen und gegenseitig stärken
•    Erfahrungswissen und Best Practice-Beispiele teilen
•    Ergebnisse /Handwerkszeug für uns festhalten

Eingeladen sind Menschen, die durch ihre berufliche, aktivistische und alltägliche Arbeit Expert_innen sind. Wir wenden uns an Schwarze/ PoC und weiße Akteur_innen. Bei Bedarf arbeiten wir in getrennten Gruppen.
Gerne nehmen wir vorab Fragen/ Rückmeldungen von Euch auf und bauen sie ein.

Der Rahmen:
Termin: 13.+ 14., 28.+ 29. November 2015 (insgesamt 4 Tage) je von 10 – 17 Uhr

Ort: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll Stiftung, Sebastianstr. 21, 10179 Berlin

Anmeldung: anti-bias-netz@gmx.de

Die Teilnahme ist nur für beide Termine möglich. Es können 16 Personen teilnehmen. Die Plätze werden über die SeminarleiterInnen vergeben, nicht über die Geschäftsstelle des Bildungswerks.

Koordination, Planung, Moderation: Žaklina Mamutovič, Patricia Göthe, Jonathan Aikins und Annette Kübler    
 
Kosten:
Für alle 4 Tage (inklusive Snacks und Materialien) fällt ein Teilnahmebeitrag von 80,- Euro / ermäßigt 60,- Euro (ALG II und Studierende, mit Nachweis)

Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.