Wie öffentlich und demokratisch sind eigentlich "Urban Commons"?

Wie öffentlich und demokratisch sind eigentlich "Urban Commons"?

Impulse für die Idee des „öffentlichen Zwecks“

Der Begriff  “Urban commons” boomt, aber mit recht unterschiedlichen Bedeutungen: Manche verstehen „urban commons“ als gemeinschaftliche Aneignung von Flächen, die nicht genutzt werden, aber in privatem oder öffentlichem Besitz sind. Andere wiederum nutzen den „commons“-Begriff, um die Debatte über öffentliche Güter und Infrastrukturen „bottom up“ neu zu beleben. Bei ihnen fallen auch öffentliche Infrastrukturen und Dienstleistungen wie öffentliche Plätze, Straßen, Energie, Wasser und Bildung unter „commons“.

Dieses Panel reflektiert zentrale Begriffe des Make-City-Festivals: Wie verhalten sich öffentliche Güter, Daseinsvorsorge und „commons“ zueinander? Liefert die Debatte über urban commons Impulse für die Daseinsvorsorge und für die Idee des „öffentlichen Zwecks“ in der wirtschaftlichen Betätigung von Kommunen? Sind commons und räumliche Aneignungsprozesse demokratisch legitimiert?

Mit:

  • Hans Panhoff, Bezirksstadtrat für Umwelt, Verkehr, Grünflächen und Immobilienservice, Friedrichhain-Kreuzberg
  • Guido Spars, Professor für Ökonomie des Planens und Bauens, Bergische Universität Wuppertal
  • Silke Helfrich, Commonsaktivistin und Publizistin, Jena
  • Andreas Krüger, Geschäftsführender Gesellschafter, belius, Berlin
  • Jens Libbe, Deutsches Institut für Urbanistik, Leiter des Forschungsfeldes "Infrastruktur und Daseinsvorsorge"
  • Moderation: Sabine Drewes, Heinrich Böll-Stiftung

 

Eine Veranstaltung im Rahmen des Festivals „Make City
Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Diskussionsbeiträge zu den Themen Urban Commons und partizipative Stadtentwicklung finden Sie in unserem Dossier "Make City".
 

Information:
Solveig Bartusch
T 030 - 28534-257
bartusch@boell.de

Fachkontakt:
Sabine Drewes
T 030-28534-249
E-Mail drewes@boell.de