- Freitag, 26. Oktober 2012 – Samstag, 27. Oktober 2012 In meinem Kalender speichern
17. Deutsch-Russische Herbstgespräche: Zivilgesellschaft ohne Bürgerrechte?
Konferenz
Gemeinsam mit dem Deutsch-Russischen Austausch (DRA) und der Evangelische Akademie Berlin laden wir alle Interessierten herzlich zu den 17. Deutsch-Russischen Herbstgesprächen ein.
Die diesjährige Konferenz thematisiert das Verhältnis von kritischen Bürgerbewegungen und Staat in Russland und Deutschland. Gefragt wird auch nach Aspekten der Legitimität, nach gesetzlichen Rahmenbedingungen und Barrieren für gesellschaftliche Protestbewegungen in Russland, Deutschland und anderen Ländern der EU. Nach den Duma-Wahlen 2011 war es in Moskau und St. Petersburg zu Demonstrationen gekommen, denen der russische Staat mit harschen Abwehrreaktionen begegnete: So wurden nahezu aller Felder, aus denen die Proteste entstanden waren, beschnitten. Auf der Tagung werden die Perspektiven der russischen NGOs sowie Chancen und Probleme für die künftige zivilgesellschaftliche Kooperation mit Russland erörtert. Beleuchtet werden aber auch das Spannungsverhältnis zwischen den universellen Menschenrechten und den Souveränitätsansprüchen eines Staates sowie die Aufgaben und Grenzen internationaler Unterstützung. Als Diskutantinnen und Disktutanen werden namhafte Vertreter/innen russischer und deutscher NGOs aus der russischen Oppositionsbewegung sowie Abgeordnete beider Parlamente und Wissenschaftler beider Länder erwartet.
Programm
Die diesjährige Konferenz thematisiert das Verhältnis von kritischen Bürgerbewegungen und Staat in Russland und Deutschland. Gefragt wird auch nach Aspekten der Legitimität, nach gesetzlichen Rahmenbedingungen und Barrieren für gesellschaftliche Protestbewegungen in Russland, Deutschland und anderen Ländern der EU. Nach den Duma-Wahlen 2011 war es in Moskau und St. Petersburg zu Demonstrationen gekommen, denen der russische Staat mit harschen Abwehrreaktionen begegnete: So wurden nahezu aller Felder, aus denen die Proteste entstanden waren, beschnitten. Auf der Tagung werden die Perspektiven der russischen NGOs sowie Chancen und Probleme für die künftige zivilgesellschaftliche Kooperation mit Russland erörtert. Beleuchtet werden aber auch das Spannungsverhältnis zwischen den universellen Menschenrechten und den Souveränitätsansprüchen eines Staates sowie die Aufgaben und Grenzen internationaler Unterstützung. Als Diskutantinnen und Disktutanen werden namhafte Vertreter/innen russischer und deutscher NGOs aus der russischen Oppositionsbewegung sowie Abgeordnete beider Parlamente und Wissenschaftler beider Länder erwartet.
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin