Montag, 26. Mai 2008 10.00 – 16.00 Uhr In meinem Kalender speichern

2. Strategischer Dialog: Gender Budgeting durch europäische Strukturfonds

Finanzsteuerung für Gleichstellung in Europa

Zum Konzept:
I. Die Ausgangslage in Sachsen Anhalt:
Inken Giza (Kompetenzzentrum zur Stärkung der Wirtschafts- und Sozialpartner in Sachsen-Anhalt ): Grundsätzliche Überlegungen zu den Voraussetzungen für
die Umsetzung von Gender Budget ing in den EU-Strukturfonds
Ute Wanzek (GISA - Gender Institut Sachsen-Anhalt ): Aktueller Stand der Umsetzung von Gender Budgeting in  Sachsen-Anhalt und mögliche Ansätze in den EU-Strukturfonds
Gesprächsrunde: Fragen und weiterführende Gedanken zu den Chancen mit Gender Budgeting zu einer zielführenden Mittelverwendung zu kommen. Wie werden öffentliche Dienstleistungen geschlechtergerecht? Wie kann der Lohnunterschied des Genderregimes beseitigt werden?

II. Die Rolle der EU als Partner/ in – Eine Antwort
Elisabeth Schroedter (Europaabgeordnete): Wie will das EU-Parlament und die Kommission Gender Budgeting voranbringen - Wird es künftig zum regulären Teil der Querschnittspolitiken für die Gleichstellung von Frauen und Männern?
Gesprächsrunde: Was wird von den EU-Instanzen erwartet? Können sie Impulse geben, können verbindlichere Überprüfungen stattfinden? Wie können ESF-Mittel an Gleichstellungseffekte und -ziele gebunden werden? Wie kann eine Harmonisierung mit der UN-Politik erfolgen?

III. Eine weitere Intervention – Empfehlungen zum weiteren Vorgehen
Marianne Hürten (ehem. Landtagsabgeordnete NRW): ESF-Mittelvergabe- und Überprüfung als Motor für EU-weite Gender-Budgeting-Einführung nutzen!
Gesprächsrunde: Aufgreifen der Ideen und Zusammenbinden – Festhalten der möglichen strategischen Vorgehensweisen auf verschiedenen Ebenen-Ausblick.

Konzept und Moderation:
Marion Böker und Viola Schubert -Lehnhardt