- Freitag, 24. Oktober 2008 – Sonntag, 26. Oktober 2008 In meinem Kalender speichern
3. Grundeinkommens-Kongress: Auf dem Weg zum Grundeinkommen
bedingungslos und existenzsichernd
Seit etwa vier Jahren bewegt ein neues vitales Politikthema:
Die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen. Experten streiten: ist
die Idee nur eine sozialromantische Vision oder besteht sie auch den
realpolitischen Härtetest? Wie ist sie gegen den globalisierten Kapitalismus
durchzusetzen? Wer profitiert, wer zahlt und wieviel? Was wären die
Auswirkungen auf den Sozialstaat und den Arbeitsmarkt? Abschaffung der Armut
durch Grundeinkommen oder sinnlose Plünderung der Staatskassen?
Einen Monat nach der erfolgreichen Woche des Grundeinkommens mit über 100 Veranstaltungen in Österreich, der Schweiz und Deutschland findet vom 24. bis 26. Oktober in der Berliner Humboldt-Universität der 3. deutschsprachige Grundeinkommenskongress statt. Unter dem Titel `Auf dem Weg zum Grundeinkommen. Bedingungslos und existenzsichernd` wird er wie schon 2005 in Wien und 2007 in Basel von den drei nationalen
Grundeinkommensnetzwerken gemeinsam mit dem globalisierungskritischen Netzwerk attac veranstaltet.
Bei den 36 Workshops und auf den Podien des Kongresses geht es um Alternativentwürfe zu einer Politik, die durch ihre einseitige Finanzmarkt-Orientierung und die Ausgrenzung sozial Schwacher von der Bevölkerung zunehmend als ungerecht empfunden wird.
Ebenso kontrovers wie wirtschaftspolitische Aspekte und steuerliche Fragen werden auf dem Kongress auch andere Themenbereiche abgebildet: die Chancengleichheit von Frauen und Männern bei der Einführung des Grundeinkommens, die Auswirkungen auf individuelle und kollektive Freiheitsrechte, sozial- und umweltpolitische Effekte. Neben Prominenten wie dm-Chef Götz Werner, Thüringens Wirtschafts-Staatssekretär Prof. Christian Juckenack oder Katja Kipping, MdB, stellv. Bundesvorsitzende DIE LINKE kommen Vertreter der sozialen Bewegung und von Erwerbsloseninitiativen aus Spanien, Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie die über 30 regionalen Grundeinkommensinitiativen zu
Wort. Durch partizipative und kulturelle Elemente sollen alle TeilnehmerInnen angesprochen werden.
Weitere Teilnehmer des Kongresses:
Dr. Erwin Buchinger, Sozialminister von Österreich
Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, Politikwissenschaftler und MdB Bündnis/Grüne
Prof. Ueli Mäder, Schweizer Soziologe und Armutsforscher
Werner Rätz, attac Deutschland
Dr. Manfred Füllsack, Sozialphilosoph
Margit Appel, Katholische Sozialakademie Österreichs
Dr. Harald Rein, Bundes AG der Erwerbslosen- und Sozialhilfeinitiativen
Highlight am Sonntag ist eine Diskussion mit Vertretern aus Sambia und Namibia, wo das erste hoffnungsvolle
BGE-Projekt in Afrika begonnen hat.
Kongress-Webseite
Einen Monat nach der erfolgreichen Woche des Grundeinkommens mit über 100 Veranstaltungen in Österreich, der Schweiz und Deutschland findet vom 24. bis 26. Oktober in der Berliner Humboldt-Universität der 3. deutschsprachige Grundeinkommenskongress statt. Unter dem Titel `Auf dem Weg zum Grundeinkommen. Bedingungslos und existenzsichernd` wird er wie schon 2005 in Wien und 2007 in Basel von den drei nationalen
Grundeinkommensnetzwerken gemeinsam mit dem globalisierungskritischen Netzwerk attac veranstaltet.
Bei den 36 Workshops und auf den Podien des Kongresses geht es um Alternativentwürfe zu einer Politik, die durch ihre einseitige Finanzmarkt-Orientierung und die Ausgrenzung sozial Schwacher von der Bevölkerung zunehmend als ungerecht empfunden wird.
Ebenso kontrovers wie wirtschaftspolitische Aspekte und steuerliche Fragen werden auf dem Kongress auch andere Themenbereiche abgebildet: die Chancengleichheit von Frauen und Männern bei der Einführung des Grundeinkommens, die Auswirkungen auf individuelle und kollektive Freiheitsrechte, sozial- und umweltpolitische Effekte. Neben Prominenten wie dm-Chef Götz Werner, Thüringens Wirtschafts-Staatssekretär Prof. Christian Juckenack oder Katja Kipping, MdB, stellv. Bundesvorsitzende DIE LINKE kommen Vertreter der sozialen Bewegung und von Erwerbsloseninitiativen aus Spanien, Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie die über 30 regionalen Grundeinkommensinitiativen zu
Wort. Durch partizipative und kulturelle Elemente sollen alle TeilnehmerInnen angesprochen werden.
Weitere Teilnehmer des Kongresses:
Dr. Erwin Buchinger, Sozialminister von Österreich
Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, Politikwissenschaftler und MdB Bündnis/Grüne
Prof. Ueli Mäder, Schweizer Soziologe und Armutsforscher
Werner Rätz, attac Deutschland
Dr. Manfred Füllsack, Sozialphilosoph
Margit Appel, Katholische Sozialakademie Österreichs
Dr. Harald Rein, Bundes AG der Erwerbslosen- und Sozialhilfeinitiativen
Highlight am Sonntag ist eine Diskussion mit Vertretern aus Sambia und Namibia, wo das erste hoffnungsvolle
BGE-Projekt in Afrika begonnen hat.
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)