Freitag, 15. Juni 2007 – Sonntag, 17. Juni 2007 In meinem Kalender speichern

33. Feministischer Juristinnentag (FJT), Bielefeld

In Bielefeld wird vom 15.-17. Juni 2007 der 33. Feministische Juristinnentag stattfinden, eine Konferenz, die seit über 30 Jahren vor allem dem fachübergreifenden Erfahrungsaustausch und der Netzwerkbildung von Juristinnen aus allen Berufszweigen sowie interessierten  Frauen anderer Fachrichtungen dient. Im Rahmen von Vorträgen, Foren, Arbeitsgemeinschaften und Praxisseminaren können sich die Teilnehmerinnen über aktuelle Fragestellungen und Entwicklungen in Theorie und Praxis der feministischen Rechtswissenschaft informieren und diese diskutieren.

In diesem Jahr umfasst das weitgefächerte Programm neben der Auseinandersetzung mit Strategien bei Honorarverhandlungen in der anwaltlichen Praxis unter anderem auch Einblicke in die wichtigsten Regelungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) und die Chancen aber auch Grenzen des Diskriminierungsschutzes durch Recht. Eine weitere Arbeitsgemeinschaft beschäftigt sich mit dem mittlerweile auch von den Medien aufgegriffenen Problem der Gefährdung von Rechtsanwältinnen durch Opfervertretung.
Daneben wird fachübergreifend die psychologische Betreuung und rechtliche Interessenwahrnehmung bei traumatisierten Opfern ritueller Handlungen erörtert, die eine sog. dissoziative Identitätsstörung aufweisen.

Näher beleuchtet werden ferner Themen mit internationalem Bezug: Neben Berichten über die rechtliche Situation von Frauen im neuen EU-Mitgliedsland Polen und die Rolle der Gesetze für die Rechte der Frauen im Iran ist auch ein Vortrag zur Kategorie „Geschlecht“ im Menschenrechtssystem der Vereinten Nationen vorgesehen. Eine Podiumsdiskussion wird sich mit Kritik und konzeptuellen Alternativen zur Globalisierung beschäftigen und mögliche Instrumentarien zur Begrenzung der Tätigkeit transnationaler Unternehmen vorstellen.
Programm (PDF)
Veranstalter*in
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