- Dienstag, 02. Mai 2006 16.00 – 17.30 Uhr In meinem Kalender speichern
35 Jahre Multikulturalismus in Kanada
Eine Demokratie für alle?
<b>Eine kritische Bilanz</b><br><br>
Vor genau 35 Jahren hat Kanadas
Premierminister, Pierre Eliot Trudeau, die
Multikulturelle Gesellschaft zur offiziellen
Leitlinie der kanadischen Politik erklärt, mit
der Absicht, durch das Anerkennen
kultureller und ethnischer Vielfalt nationale
Einheit zu schaffen. Kanadas Erfahrungen
mit Multikulturalismus, und nicht nur die
einladende Rhetorik, sind in diesem
Zusammenhang von besonderem
Interesse. <br>
Vor dem Hintergrund der Integrations-
debatte in Deutschland bietet dieser
Anlass, Kanadas Erfahrungen
kritisch zu beleuchten und aus der
Perspektive der Migrantenorganisationen
eine Bilanz für die deutsche Situation zu
ziehen. Denn in Zeiten der Globalisierung
ist Migration ein Thema, das fast alle
westlichen Demokratien gleichermaßen
herausfordert.<br><br>
Die Veranstaltung richtet sich an
Community-Projekte,
Migranten-organisationen sowie Bundes-, und
Kommunalpolitik zugleich. Anhand
konkreter Beispiele sollen positive wie
negative Erfahrungen der Integrations-
und Community-Arbeit in Kanada
dargestellt werden, um die Potentiale und
Grenzen der multikulturellen Staatspolitik,
derer erklärtes Ziel gesellschaftliche
Inklusion ist, näher zu betrachten.<br>
<br>
<b>Mit</b>:<br>
<B>Rashmi Luther</b>, Professorin an
der School of Social Work, Carleton
University, Ottawa <br><b>
Doris Nahawandi</b>, Beauftragte für
Integration und Migration im Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg<br>
<b>Güner Y. Balci</b>, MaDonna
Mädchenkult.Ur e.V., Berlin
<br><br>Moderation:<BR><b>Mekonnen
Mesghena</B>, Heinrich Böll Stiftung,
Berlin<BR><BR>
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin