Sonntag, 24. September 2006 – Dienstag, 26. September 2006 In meinem Kalender speichern

4. Fachtagung: Zukunft Bologna!? - Gender und Nachhaltigkeit als Leitideen für eine neue Hochschulkultur

Im Zuge der Entwicklung der neuen Lüneburger Universität haben wir Schritte in Richtung "Integratives Gendering" für die Studiengangsplanungen, für Lehre und Forschung unternommen, die auf erfreuliches bundesweites Interesse gestoßen sind. Pate stand das Projekt "Gender-Kompetenz in Naturwissenschaft und Technik sowie der Organisation Hochschule". Die Universität Lüneburg möchte in der Gewichtung des Gender-Themas zukunftsweisend sein für die Hochschulentwicklung: Es soll durchgängig in allen Handlungsfeldern – Lehre, Forschung, Transfer, Qualitäts- und Hochschulmanagement – berücksichtigt werden. Erste Maßnahmen im Rahmen der aktuellen Reformen sollen Öffnungs- und Veränderungsprozesse einleiten, die in einer Erneuerung der Hochschule im Sinne von Geschlechter- und sozialer Gerechtigkeit resultieren.Strukturell ganz ähnliche integrative Prozesse sind derzeit mit dem Paradigmenwechsel von "Umwelt" zu "Nachhaltigkeit" in Forschung, Lehre und Transfer verbunden. Inter- und transdisziplinäres wissenschaftliches Arbeiten ist Voraussetzung für Nachhaltigkeitsforschung und für Higher Education for Sustainable Development.<br> <br> Die Tagung intendiert, die zwei visionären Standbeine der Universität Lüneburg – Gender und Nachhaltigkeit – als Leitlinien des Lüneburger Bologna-Prozesses zu konzipieren. In den Tagungsworkshops sollen hochschulpolitisch wegweisende Vorschläge und Aussagen in Form von Thesen entwickelt werden, um<br> - die Verbindung der Anliegen und Methoden sozialer, ökologischer, ökonomischer Nachhaltigkeit und des Gender-Mainstreamings hervor zu heben,<br> - die Integration von Gender und Nachhaltigkeit als notwendige Standards für eine neue Hochschulkultur sowie als formalisierte Elemente einer Akkreditierung zu fördern.<br> <br> Bei den geladenen Referentinnen und Referenten handelt es sich um Expertinnen und Experten für die Leitthemen Gender und Nachhaltigkeit im Bologna-Prozess aus verschiedenen europäischen Ländern (Deutschland, England, Niederlande, Schweiz).<br>
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