Mittwoch, 06. Juni 2007 18.30 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

6. Grüner Salon - Akademikerkrise statt Aufbruch in die Wissensgesellschaft

Trotz steigender Abiturientenzahlen ist der Anteil derjenigen an einer Altersgruppe, die ein
Hochschulstudium erfolgreich abschließen, konstant niedrig. Nur etwas mehr als ein Zehntel
eines Jahrgangs beenden ihre Bildungslaufbahn mit einem Hochschulabschluss, und dies
angesichts international sehr viel höherer Quoten, wie Studien der OECD immer wieder feststellen.
Es gibt daher unter Bildungsplanern einen breiten Konsens, dass die Akademikerquote
erheblich zu steigern sei, um den Erfordernissen einer Wissens- und Informationsgesellschaft
in geeigneter Weise Rechnung zu tragen.
Welche Faktoren tragen zu der geringen Übergangsquote von Schule zur Hochschule bei?
Welche Maßnahmen sind geeignet, diese Quote zu steigern und somit die Bildungsexpansion
in der Bundesrepublik auch auf den Hochschulbereich zu übertragen? Ist vor diesem Hintergrund
die flächendeckende Einführung von Studiengebühren in NRW ein Hemmnis für die
erwünschte Bildungsexpansion? Reagieren die Hochschulen folgerichtig, wenn sie angesichts
der Unterfinanzierung der Hochschulen in Eigenregie immer häufiger Zulassungen
beschränken? Oder ist diese Strategie in ihren Auswirkungen fatal?
Zu diesen Fragen erwarten wir eine kontroverse Diskussion zwischen Hochschule und Politik.
Veranstalter*in
Landesstiftung Nordrhein-Westfalen
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