- Samstag, 04. April 2009 – Sonntag, 05. April 2009 In meinem Kalender speichern
60 Jahre NATO
Auslaufmodell oder unverzichtbare Allianz?
Während des Jubiläumsgipfels zum 60. Gründungstag der nordatlantischen Allianz Anfang April 2009 in Straßburg und Baden-Baden soll der Startschuss für die Erarbeitung einer neuen NATO-Strategie fallen. Aus diesem Anlass veranstaltet die Heinrich-Böll-Stiftung eine internationale Konferenz zur Zukunft der NATO. Ist die transatlantische Allianz nach dem Ende des Kalten Krieges selbst ein Auslaufmodell? Welche Rolle kann und soll sie in einer pluralen Weltordnung spielen? Und wie verhalten sich künftig die eigenständige europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik und die NATO zueinander?
NATO – Graben oder Brücke zu Russland?
Von der Bewährungsprobe in Afghanistan bis zur Frage der Erweiterung um Georgien und die Ukraine und den neuen Spannungen mit Russland: Ist die NATO diesen Herausforderungen gewachsen oder droht sie an ihnen zu zerbrechen? Ist die NATO nach dem euro-atlantischen Konflikt um den Irak-Krieg wieder zum Motor für eine enge transatlantische Partnerschaft geworden?
Spätestens seit dem Georgien-Krieg im Sommer 2008 sind die künftigen Beziehungen zwischen den NATO-Mitgliedsstaaten und Russland wieder ein Top-Thema. Präsident Medwedew hat sich für eine neue Sicherheitsorganisation von Vancouver bis Wladiwostok ausgesprochen. Hat die NATO noch das Potenzial, sich von einem westlichen Verteidigungsbündnis zu einem umfassenden Sicherheitspakt zu entwickeln, der auch Russland mit einbezieht, oder bleibt sie auch künftig, was sie ursprünglich war: ein Bündnis zur Eindämmung Russlands?
Plurale Weltordnung: Neue Herausforderungen mit alter Sicherheitsarchitektur?
Innerhalb der NATO ist weitgehend unstrittig, dass die großen sicherheitspolitischen Herausforderungen wie die Konfliktlösung in Afghanistan, die Stabilisierung Pakistans und des Mittleren Ostens oder die Bewältigung der Folgen des Klimawandels sich nicht vorrangig militärisch lösen lassen. Eine stärkere multilaterale Kooperation, die Einbeziehung der aufsteigenden Mächte in eine globale Verantwortungsgemeinschaft und die präventive Vermeidung von Krisen müssen im Vordergrund stehen. Welchen Beitrag kann die NATO in diesem Zusammenhang leisten?
Zum 60. Jahrestag der NATO will die Heinrich-Böll-Stiftung ein Forum für politische Entscheidungsträger, Experten und zivilgesellschaftliche Akteure anbieten, um das Grundverständnis der NATO sowie ihre zukünftige Rolle im 21. Jahrhundert zu diskutieren. Die Konferenz wird ein Ort für unterschiedliche Positionen, vielfältige Ideen und kritische Fragen zur globalen Sicherheitspolitik und zukünftigen NATO-Strategie. Diskutieren Sie mit uns, ob und welche Zukunft die NATO im kommenden Jahrzehnt hat!
NATO – Graben oder Brücke zu Russland?
Von der Bewährungsprobe in Afghanistan bis zur Frage der Erweiterung um Georgien und die Ukraine und den neuen Spannungen mit Russland: Ist die NATO diesen Herausforderungen gewachsen oder droht sie an ihnen zu zerbrechen? Ist die NATO nach dem euro-atlantischen Konflikt um den Irak-Krieg wieder zum Motor für eine enge transatlantische Partnerschaft geworden?
Spätestens seit dem Georgien-Krieg im Sommer 2008 sind die künftigen Beziehungen zwischen den NATO-Mitgliedsstaaten und Russland wieder ein Top-Thema. Präsident Medwedew hat sich für eine neue Sicherheitsorganisation von Vancouver bis Wladiwostok ausgesprochen. Hat die NATO noch das Potenzial, sich von einem westlichen Verteidigungsbündnis zu einem umfassenden Sicherheitspakt zu entwickeln, der auch Russland mit einbezieht, oder bleibt sie auch künftig, was sie ursprünglich war: ein Bündnis zur Eindämmung Russlands?
Plurale Weltordnung: Neue Herausforderungen mit alter Sicherheitsarchitektur?
Innerhalb der NATO ist weitgehend unstrittig, dass die großen sicherheitspolitischen Herausforderungen wie die Konfliktlösung in Afghanistan, die Stabilisierung Pakistans und des Mittleren Ostens oder die Bewältigung der Folgen des Klimawandels sich nicht vorrangig militärisch lösen lassen. Eine stärkere multilaterale Kooperation, die Einbeziehung der aufsteigenden Mächte in eine globale Verantwortungsgemeinschaft und die präventive Vermeidung von Krisen müssen im Vordergrund stehen. Welchen Beitrag kann die NATO in diesem Zusammenhang leisten?
Zum 60. Jahrestag der NATO will die Heinrich-Böll-Stiftung ein Forum für politische Entscheidungsträger, Experten und zivilgesellschaftliche Akteure anbieten, um das Grundverständnis der NATO sowie ihre zukünftige Rolle im 21. Jahrhundert zu diskutieren. Die Konferenz wird ein Ort für unterschiedliche Positionen, vielfältige Ideen und kritische Fragen zur globalen Sicherheitspolitik und zukünftigen NATO-Strategie. Diskutieren Sie mit uns, ob und welche Zukunft die NATO im kommenden Jahrzehnt hat!
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