- Montag, 21. April 2008 19.00 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern
7. FES-SWP Nord-Süd-Dialog: Global Governance im 21. Jahrhundert - Der Heiligendamm Prozess als Ausweg aus der Krise?
Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung
Die globalen Kooperationsmechanismen stecken in einer Legitimitäts- und
Effizienzkrise. Politische Blockaden im UN-Menschenrechtsrat, stockende
Reformprozesse der Vereinten Nationen und der Bretton Woods
Institutionen sowie schwierige Verhandlungsprozesse wie in der
Klimapolitik und der Welthandelsrunde spiegeln diese Krise der
multilateralen Institutionen. In welchen Foren können globale Fragen in
Zukunft diskutiert und für die Länder des Nordens und des Südens
gleichermaßen zufriedenstellend gelöst werden?
Die aufstrebenden neuen Mächte China, Indien und Brasilien sind nicht länger bereit, ihre Interessen hintan zu stellen. Die entwickelten Industrieländer können globale Probleme nicht mehr alleine lösen. Der G8-Gipfel 2007 versuchte diesen Entwicklungen mit der Etablierung eines hochrangigen Dialoges (`Heiligendamm-Prozess`) zwischen den sogenannten G5 (China, Indien, Brasilien, Mexiko und Südafrika) und den G8 über neue Formen der Zusammenarbeit Rechnung zu tragen. Die Heiligendamm-Agenda adressiert die Themen Weltwirtschaft, Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit.
Wie lassen sich globale Sicherheitsfragen wie die Proliferation von Massenvernichtungswaffen, der Zerfall von Staaten, transnationaler Terrorismus oder grenzüberschreitende Kriminalität in Zukunft lösen? Kann ein erweiterter `Club` wie eine G13 globale Blockaden auflösen? Oder können die etablierten multilateralen Institutionen wieder zu den zentralen Foren werden? Wie kann das Spannungsverhältnis zwischen breiter Legitimationsbasis und effizienter Entscheidungsfindung aufgelöst werden?
Diese Fragen stehen im Zentrum des Nord-Süd-Dialogs `Global Governance im 21. Jahrhundert - der Heiligendamm-Prozess als Ausweg aus der Krise?`, den die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Stiftung Wissenschaft und Politik dieses Jahr zum siebten Mal gemeinsam ausrichten. Dazu werden am 21. April Vertreter aus dem Süden und Norden im Berliner Haus der Friedrich-Ebert-Stiftung gemeinsam diskutieren.
www.fes.de
Die aufstrebenden neuen Mächte China, Indien und Brasilien sind nicht länger bereit, ihre Interessen hintan zu stellen. Die entwickelten Industrieländer können globale Probleme nicht mehr alleine lösen. Der G8-Gipfel 2007 versuchte diesen Entwicklungen mit der Etablierung eines hochrangigen Dialoges (`Heiligendamm-Prozess`) zwischen den sogenannten G5 (China, Indien, Brasilien, Mexiko und Südafrika) und den G8 über neue Formen der Zusammenarbeit Rechnung zu tragen. Die Heiligendamm-Agenda adressiert die Themen Weltwirtschaft, Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit.
Wie lassen sich globale Sicherheitsfragen wie die Proliferation von Massenvernichtungswaffen, der Zerfall von Staaten, transnationaler Terrorismus oder grenzüberschreitende Kriminalität in Zukunft lösen? Kann ein erweiterter `Club` wie eine G13 globale Blockaden auflösen? Oder können die etablierten multilateralen Institutionen wieder zu den zentralen Foren werden? Wie kann das Spannungsverhältnis zwischen breiter Legitimationsbasis und effizienter Entscheidungsfindung aufgelöst werden?
Diese Fragen stehen im Zentrum des Nord-Süd-Dialogs `Global Governance im 21. Jahrhundert - der Heiligendamm-Prozess als Ausweg aus der Krise?`, den die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Stiftung Wissenschaft und Politik dieses Jahr zum siebten Mal gemeinsam ausrichten. Dazu werden am 21. April Vertreter aus dem Süden und Norden im Berliner Haus der Friedrich-Ebert-Stiftung gemeinsam diskutieren.