Freitag, 22. Oktober 2004 – Sonntag, 24. Oktober 2004 In meinem Kalender speichern

9. Deutsch-Russische Herbstgespräche. Welche Geschichte formt die Gegenwart?

Erinnerungskultur 60 Jahre nach Kriegsende

Geschichtsbilder prägen die Identität von Nationen und Gesellschaften. Aber was sollte im kollektiven Gedächtnis bewahrt werden? <br><br> Anlässlich der 60. Wiederkehr des Endes des II. Weltkrieges befassen sich die 9. Deutsch-Russische Herbstgespräche mit Prozessen der Erinnerung bzw. ihrer Verdrängung, Auswirkungen von Geschichtsdeutungen auf die politische Kultur und Konsequenzen für den deutsch- russischen Dialog.<br><br> Diskutiert werden aktuelle neoimperiale, rassistische, antisemitische und andere populistische Tendenzen, die das freiheitlich-demokratische Selbstverständnis in Frage stellen. <br><br> Mit: <br> Arsenij Roginskij (Memorial, Moskau) <br>Prof. Dr. Ulrich Herbert (Universität Freiburg) <br> Ralf Fücks (Heinrich-Böll-Stiftung) <br> Lew Gudkow (Levada Centrum, Moskau) <br> Prof. Dr. Karl Schlögel (Universität Viadrina, Frankfurt O.) u.a.