- Donnerstag, 11. September 2014 – Mittwoch, 05. November 2014 In meinem Kalender speichern
abgeerntet - eine Ausstellung zu Hunger, Globalisierung und Landwirtschaft
Wanderausstellung zu Gast in Lüneburg
Agrarinvestoren aus Industrie- und Schwellenländern greifen zunehmend gierig auf fruchtbares Land zu. Vor allem in afrikanischen Staaten bepflanzen die Akteure des Landgrabbing Tausende von Hektar Land mit Mais, Soja und anderen Monokulturen. Natürlich ist Gentechnik mit im Spiel. Vorgeblich soll mit dieser Methode das Hungerproblem der Weltbevölkerung gelöst werden. Längst ist bekannt: das ist nicht der Fall! Im Gegenteil: Ackerbauern verlieren ihre Anbauflächen und damit die Existenzgrundlage; neue Arbeitsplätze werden versprochen, aber sind rar in den neuen hoch technisierten Industrie-Agrarbetrieben.
Was tun? Wir wollen informieren, kritische Stimmen zu Gehör kommen lassen, die gegen Wachstums- und Globalisierungswahn ein Ziel setzen: DEN HUNGER AUF DER WELT ZU MINDERN! Die Ausstellung des INKOTA-netzwerks bietet einen Wechsel zwischen Informationstafeln mit Bildern und interaktiven Lernelementen. Sie ist für SchülerInnen und Jugendgruppen ebenso geeignet wie für interessierte Erwachsene.
Eröffnungsvortrag im Wasserturm
Donnerstag, 11. Sep. 2014 | 19.00 Uhr
Landwirtschaft zwischen Bauernhof und Agrarindustrie mit Jan Urhahn, Referent für Landwirtschaft und Ernährung, INKOTA netzwerk e. V. und Eckehard Niemann, Pressesprecher Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL)
Kontakt:
Harald-Jürgen Firus | bhj.firus@web.de
Veranstalterin:
Lüneburger Arbeitskreis Nord-Süd
Kooperationpartner_innen:
Heinrich Böll Haus Lüneburg www.boell-haus-lueneburg.de