- Montag, 26. Oktober 2009 19.00 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Absence of Will – Eine Reise in die georgischen Konfliktgebiete
Film und Filmgespräch mit Mamuka Kuparadze (Regisseur, Tbilisi)
Vakho und Teo sind Studenten, die in Tbilisi, der Hauptstadt Georgiens, leben. Sie sind geboren, als die Sowjetunion gerade zusammenbrach, und aufgewachsen im Schatten der Kriege, die ihr Land in den frühen neunziger Jahren zerrissen haben.
Sie sind zu jung, um sich an die Kämpfe erinnern zu können, doch das Leben ihrer gesamten Generation ist geprägt von der Gewalt. Im Sommer 2008 beschließen Vakho und Teo, den Ursachen des Krieges in Abchasien auf den Grund zu gehen. Sie möchten verstehen, warum es nach 15 Jahren Friedensverhandlungen nicht gelungen ist, die Differenzen zwischen den beiden Seiten auch nur annähernd zu überwinden.
Während der Dreharbeiten bricht der Krieg in Südossetien aus. Für einige Tage im August wird eine abstrakte Bedrohung plötzlich Realität für Vakho und Teo. Während sie die Schrecken des Krieges hautnah miterleben, wird ihre Suche nach Antworten plötzlich persönlicher und dringlicher.
Der Film zeigt die Geschichte einer Reise in die jüngste Vergangenheit Georgiens - die schwierigen Fragen und schmerzhaften Wahrheiten, denen die beiden Reisenden auf der Suche nach einer besseren Zukunft begegnen.
Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit dem Regisseur Mamuka Kuparadze statt.
Sie sind zu jung, um sich an die Kämpfe erinnern zu können, doch das Leben ihrer gesamten Generation ist geprägt von der Gewalt. Im Sommer 2008 beschließen Vakho und Teo, den Ursachen des Krieges in Abchasien auf den Grund zu gehen. Sie möchten verstehen, warum es nach 15 Jahren Friedensverhandlungen nicht gelungen ist, die Differenzen zwischen den beiden Seiten auch nur annähernd zu überwinden.
Während der Dreharbeiten bricht der Krieg in Südossetien aus. Für einige Tage im August wird eine abstrakte Bedrohung plötzlich Realität für Vakho und Teo. Während sie die Schrecken des Krieges hautnah miterleben, wird ihre Suche nach Antworten plötzlich persönlicher und dringlicher.
Der Film zeigt die Geschichte einer Reise in die jüngste Vergangenheit Georgiens - die schwierigen Fragen und schmerzhaften Wahrheiten, denen die beiden Reisenden auf der Suche nach einer besseren Zukunft begegnen.
Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit dem Regisseur Mamuka Kuparadze statt.
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin