- Mittwoch, 10. Oktober 2012 19.00 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Ästhetik des Aufstands? Grenzgänge zwischen Politik und Kunst in den neuen sozialen Bewegungen
Vortrag und Diskussion
Im Kontext von Foreign Affairs, dem Festivalnachfolger von „Spielzeit Europa“, wird ein umfangreiches Akademieprogramm für internationale Student/innen veranstaltet. Die Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt dieses innovative Format mit einem Vortrag von Prof. Hans- Thies Lehmann, Emeritus.
Der Vortrag erörtert drei Fragen: Inwiefern spiegeln die Kunst-Praktiken, die im Kontext der gegenwärtigen sozialen Bewegungen entstehen, eine weiterreichende grundlegende Transformation des Kunst- und Theaterbegriffs? Wie sieht eine Ästhetik des Risikos aus, die sich in Praxis einschreibt, zugleich aber Theater nicht politisch im Sinne von propagandistisch denkt, sondern als Ort der zögernden Selbstreflexion? Ist es in diesem Zusammenhang hilfreich, eine Differenz von Widerstand und Aufstand zu bedenken?
Hans-Thies Lehmann lehrte von 1988 – 2010 Theaterwissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Gastdozenturen führten ihn u.a. an die Universitäten von Amsterdam, Paris, Wien, Krakau und Tokio. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher zum Gegenwartstheater, zur Theorie des Theaters, zu ästhetischer Theorie und insbesondere zu Bertolt Brecht und Heiner Müller.
Der Vortrag erörtert drei Fragen: Inwiefern spiegeln die Kunst-Praktiken, die im Kontext der gegenwärtigen sozialen Bewegungen entstehen, eine weiterreichende grundlegende Transformation des Kunst- und Theaterbegriffs? Wie sieht eine Ästhetik des Risikos aus, die sich in Praxis einschreibt, zugleich aber Theater nicht politisch im Sinne von propagandistisch denkt, sondern als Ort der zögernden Selbstreflexion? Ist es in diesem Zusammenhang hilfreich, eine Differenz von Widerstand und Aufstand zu bedenken?
Hans-Thies Lehmann lehrte von 1988 – 2010 Theaterwissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Gastdozenturen führten ihn u.a. an die Universitäten von Amsterdam, Paris, Wien, Krakau und Tokio. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher zum Gegenwartstheater, zur Theorie des Theaters, zu ästhetischer Theorie und insbesondere zu Bertolt Brecht und Heiner Müller.
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin