- Samstag, 18. September 2010 17.00 – 19.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Afrika 1960 - Blick zurück nach vorn
in Kooperation mit dem Internationalen Literaturfestival Berlin
Das Jahr 1960 war für viele Afrikaner ein Jahr der Hoffnungen. 17 Länder erlangten die Unabhängigkeit von den kolonialen Mächten. Nach einem halben Jahrhundert der Unterdrückung und Ausbeutung setzten die Führer der afrikanischen Unabhängigkeitsbewegungen an, der Geschichte einen eigenen Stempel aufzudrücken. Doch sie nahmen ihren Platz in den von den Kolonialmächten geformten Strukturen ein, standen vor einer Übermacht von Herausforderungen und wurden rasch in den Kalten Krieg hineingezogen, den sie freilich auch zu nutzen wussten.
Was ist aus den Hoffnungen der Menschen und den Visionen ihrer Führer geworden? Sind aus den kolonial geschaffenen Staatengebilden Nationen geworden? Welche traumatischen Ereignisse wirkten nach und welche wurden neu geschaffen? Unter welchen Bedingungen hätte der Reichtum des Kontinents zum Wohle seiner Bevölkerung gereicht? Wie steht es heute wirklich um das Verhältnis zwischen Europa und Afrika und welche Zukunftsperspektiven stellen sich in einer globalisierten Welt?
Renommierte Autoren werden auf die oben genannten Fragen eingehen und über die laufenden Prozesse der Dekolonisierung in Afrika und Europa debattieren.
Es diskutieren:
Nuruddin Farah, Somalia
Thééo Ananissoh, Togo
Priya Basil, Grossbritannien
Moderation:
Barbara Wahlster
Das Jahr 1960 war für viele Afrikaner ein Jahr der Hoffnungen. 17 Länder erlangten die Unabhängigkeit von den kolonialen Mächten. Nach einem halben Jahrhundert der Unterdrückung und Ausbeutung setzten die Führer der afrikanischen Unabhängigkeitsbewegungen an, der Geschichte einen eigenen Stempel aufzudrücken. Doch sie nahmen ihren Platz in den von den Kolonialmächten geformten Strukturen ein, standen vor einer Übermacht von Herausforderungen und wurden rasch in den Kalten Krieg hineingezogen, den sie freilich auch zu nutzen wussten.
Was ist aus den Hoffnungen der Menschen und den Visionen ihrer Führer geworden? Sind aus den kolonial geschaffenen Staatengebilden Nationen geworden? Welche traumatischen Ereignisse wirkten nach und welche wurden neu geschaffen? Unter welchen Bedingungen hätte der Reichtum des Kontinents zum Wohle seiner Bevölkerung gereicht? Wie steht es heute wirklich um das Verhältnis zwischen Europa und Afrika und welche Zukunftsperspektiven stellen sich in einer globalisierten Welt?
Renommierte Autoren werden auf die oben genannten Fragen eingehen und über die laufenden Prozesse der Dekolonisierung in Afrika und Europa debattieren.
Es diskutieren:
Nuruddin Farah, Somalia
Thééo Ananissoh, Togo
Priya Basil, Grossbritannien
Moderation:
Barbara Wahlster
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin