- Mittwoch, 10. Februar 2010 09.30 – 13.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Allein erziehend, aber nicht allein gelassen? Anforderungen an eine moderne Politik für Ein-Eltern-Familien
veranstaltet von `Friedrich Ebert Stiftung`
Die Zahl der Alleinerziehenden in Deutschland ist groß und wächst
weiter - in den vergangenen zehn Jahren um 24 Prozent auf 1,57
Millionen Menschen. Davon sind über 90 Prozent Frauen. Das Thema wird
immer wichtiger, es betrifft inzwischen fast ein Fünftel aller
Familien. Ein guter Grund für die Friedrich-Ebert-Stiftung, gemeinsam
mit Vertreter/innen von Verbänden, Organisationen und Wissenschaft über
Konzepte für eine soziale und fortschrittliche Politik nachzudenken,
die es Alleinerziehenden ermöglicht, ihr Leben mit Kind und Beruf nach
ihren Bedürfnissen zu gestalten. Unsere Konferenz soll ein Auftakt dazu
sein.
Alleinerziehende Mütter (und Väter) müssen häufig deutlich mehr leisten als andere und im Alltag Meister/innen der Organisation sein. Darüber hinaus gibt es in Deutschland viele Faktoren, die ihnen das Leben zusätzlich schwer machen. In Deutschland ist das Armutsrisiko für Alleinerziehende überdurchschnittlich hoch. Über 40 Prozent der Alleinerziehenden beziehen ALG II - darunter viele gut ausgebildete.
In der ersten Jahreshälfte 2010 wird das Bundesverfassungsgericht sein Urteil zu den ALG II-Regelsätzen für Kinder bekannt geben. Die neue Bundesregierung hat angekündigt, ein Betreuungsgeld für Eltern einzuführen, die ihr unter dreijähriges Kind nicht in die Kita geben. Beide Punkte werden eine öffentliche Debatte über Kinderarmut entfachen. Hier schließt sich die Frage an, welche Veränderungen in Deutschland sinnvoll und möglich sind, um das Armutsrisiko für Ein-Eltern-Familien zu reduzieren.
Wir laden Sie ein, sich gemeinsam mit uns in diese Debatte einzubringen und darüber hinaus mit uns zu sondieren, welche Aspekte in den Folgeveranstaltungen eine Rolle spielen sollten.
Friedrich Ebert Stiftung
Alleinerziehende Mütter (und Väter) müssen häufig deutlich mehr leisten als andere und im Alltag Meister/innen der Organisation sein. Darüber hinaus gibt es in Deutschland viele Faktoren, die ihnen das Leben zusätzlich schwer machen. In Deutschland ist das Armutsrisiko für Alleinerziehende überdurchschnittlich hoch. Über 40 Prozent der Alleinerziehenden beziehen ALG II - darunter viele gut ausgebildete.
In der ersten Jahreshälfte 2010 wird das Bundesverfassungsgericht sein Urteil zu den ALG II-Regelsätzen für Kinder bekannt geben. Die neue Bundesregierung hat angekündigt, ein Betreuungsgeld für Eltern einzuführen, die ihr unter dreijähriges Kind nicht in die Kita geben. Beide Punkte werden eine öffentliche Debatte über Kinderarmut entfachen. Hier schließt sich die Frage an, welche Veränderungen in Deutschland sinnvoll und möglich sind, um das Armutsrisiko für Ein-Eltern-Familien zu reduzieren.
Wir laden Sie ein, sich gemeinsam mit uns in diese Debatte einzubringen und darüber hinaus mit uns zu sondieren, welche Aspekte in den Folgeveranstaltungen eine Rolle spielen sollten.