- Montag, 26. September 2005 19.30 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Annäherungen an Russland?
Vortrag und Gespräch
Wohin geht Russland? Was ist
Putins „gelenkte Demokratie“?
Eine schiefe Ebene Richtung autoritärer
Staat oder ein
besonderer „russischer Weg“ zu
demokratischer Teilhabe?<br><br>
Die Nachrichten über die russische Innen-
und Außenpolitik,
über die soziale und wirtschaftliche
Entwicklung sind
beunruhigend und widersprüchlich. Putin
baut seine Macht seit
den letzten Wahlen kontinuierlich weiter
aus. Unabhängige
Parteien sind weitgehend marginalisiert.
Praktisch existiert ein
<b>Einparteiensystem mit einer
kontrollierten Opposition</b>. Gibt es
überhaupt noch öffentliche Kontrolle?
Welchen Handlungsspielraum
und Einfluss hat die Zivilgesellschaft? Was
ist mit
dem Rechts- und Verwaltungsapparat?
Wie „vollzieht“ sich die
<b>Modernisierung des Landes?</b> Wie
greifen die Reformen der
Regierung? Welche Folgen haben der
weiter andauernde
<b>Tschetschenien-Krieg</b> und die
Tragödie von Beslan? Zeigt die
„orangene Revolution“ in der Ukraine ihre
Wirkung auch in
Russland? Die außenpolitische Rolle
Russlands und seine
<b>Selbstdefinition als „Großmacht“</b>
werfen viele Fragen auf:
Welche Interessen leiten diese Politik?
Stehen geopolitische
Gesichtspunkte im Vordergrund? Welche
Kosten sind für
Russland damit verbunden?<br><br>
Diesen Fragen geht <b>Jens Siegert, der
Leiter des Heinrich-Böll-
Büros in Moskau</b>, in einem kurzen
Überblick über die wichtigsten
Entwicklungen Russlands im letzten Jahr
nach.<br><br>
In ihrem Kommentar beschäftigt sich
<b>Dr. Elisabeth Weber,
Osteuropaexpertin</b> mit
den Fragen: Was sind deutsche Interessen
und was kann bzw.
soll deutsche Politik tun?<br><br>
Anschließend laden wir Sie zu einer
<b>gemeinsamen Diskussion</b> ein.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin