Tagung

Donnerstag, 29. August 2019 13.30 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Tagung

Antisemitismus heute

Begriff, Erscheinungsformen, politischer Handlungsbedarf

Teilnahme auf persönliche Einladung.
Die Veranstaltung findet unter Chatham House Rule statt.

Die Auseinandersetzung mit Antisemitismus ist zurück im öffentlichen Diskurs. Die Öffentlichkeit ist zu begrüßen, nicht jedoch der Anlass, denn Antisemitismus nimmt wieder zu in Europa. Die „Agentur der Europäischen Union für Grundrechte“ sieht in ihrer Studie zu „Erfahrungen und Wahrnehmungen im Zusammenhang mit Antisemitismus“ gerade in Deutschland Handlungsbedarf: Hierzulande gaben besonders viele befragte Jüdinnen und Juden an, unter antisemitischen Belästigungen und Angriffen zu leiden. Damit steht die unerträgliche Frage im Raum, ob man in der Bundesrepublik offen als Jüdin oder Jude leben kann, ohne sich um seine Würde und seine Sicherheit sorgen zu müssen.

Die Heinrich-Böll-Stiftung nimmt diese Situation und die aktuelle Debatte in Deutschland und Europa sehr ernst. Wir wollen uns verstärkt mit den Erscheinungsformen und Konjunkturen des Antisemitismus in der Gegenwartsgesellschaft beschäftigen und mit dieser Tagung eine Plattform bieten, um im offenen und vertrauensvollen Austausch von Wissenschaft, Politik, Religion und zivilgesellschaftlichen Initiativen politischen Handlungsbedarf zu identifizieren. Dabei soll keine der zahlreichen Facetten des gegenwärtigen Antisemitismus ausgespart bleiben, egal ob er von rechts, von links oder aus der Mitte der Gesellschaft heraus artikuliert wird, ob von christlicher, muslimischer oder atheistischer Seite.
 


Ansprechpartner:
Dr. Roman Schmidt
Referent für Zeitgeschichte
E schmidt@boell.de
T +49(0)30-285 34-234

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Adresse
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin
Veranstalter*in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Sprache
Deutsch