- Samstag, 21. November 2015 – Sonntag, 22. November 2015 In meinem Kalender speichern
Antisemitismus und Verschwörungsphantasien - problematische Weltdeutungsangebote in aktuellen sozialen Bewegungen
Workshop
Verschwörungsideologien spielen derzeit vor allem im Internet, aber auch in politischen Spektren, wie den „Montagsdemonstrationen für den Frieden" oder den „Endgame"-Kundgebungen, die sich zumindest in Teilen auch explizit als links oder "nicht antisemitisch" verstehen, eine erhebliche Rolle als Erklärungsmodell für komplizierte Sachverhalte.
Dabei finden sich häufig strukturelle Nähen oder direkte Rückgriffe auf das Repertoire des historischen Antisemitismus, der damit zugleich fortgeschrieben und aktualisiert wird. Darüber hinaus stellen derartige Verschwörungsphantasien Bezugspunkte für Menschen ganz unterschiedlicher politischer oder moralischer Haltungen bereit und werden deshalb als Schanierstelle von Querfrontbewegungen benutzt.
Was macht die sogenannten Verschwörungstheorien so attraktiv und warum treten sie oft gemeinsam mit antisemitischen Fragmenten oder Weltbildern auf? Wie können emanzipative soziale Bewegungen sich von verschwörungsideologischen Ideen abgrenzen? Und wie können Missstände und Verantwortliche benannt werden ohne sich in Verschwörungstheorien zu verlieren?
Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich unser Seminar.
Seminarleitung:
Hanne Thoma & Jan Riebe
Seminarzeiten:
Samstag, 11-18 Uhr
Sonntag, 10-17 Uhr
Kosten: 20,- Euro / ermäßigt 15,- Euro (ALG II + Studierende mit Nachweis)
Der Workshop ist teilnahmebegrenzt auf 16 Personen.
Anmeldung bitte unter Angabe von Namen und Adresse bei Birgit Guth, guth@bildungswerk-boell.de
Der Veranstaltungsort wird mit der Anmeldebestätigug mitgeteilt.
Er wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.
- Adresse
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▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
- Teilnahmegebühren
- 20,- Euro / ermäßigt 15,- Euro (ALG II + Studierende mit Nachweis)