- Freitag, 27. März 2009 – Sonntag, 26. April 2009 In meinem Kalender speichern
Are The Kids Alright?
Are the kids alright? Auf die Frage, wie „antisozialem` oder abweichendem Verhalten von so genannten Problemkindern und -jugendlichen begegnet werden kann, setzt Großbritanniens Regierung auf zunehmende Kontrolle und Überwachung. Die Vergabe der 1998 im Zuge Tony Blairs Projekt von New Labour eingeführten Anti-Social Behaviour Orders (ASBOs) stellt dabei das populärste und verbreitetste Mittel staatlicher Regulierungspraxis dar.
Anti-Social Behaviour Order: ASBOs umfassen Maßnahmen wie Platzverweise in bestimmten städtischen Bereichen sowie das Verbot bestimmter Kleidungsstücke oder Handlungen. Überwachungstechniken, die Ermunterung zu gegenseitiger Denunziation und gezielte öffentliche Anprangerung in Internetforen oder im öffentlichen Raum sind dabei Mittel, mit denen versucht wird sozial akzeptiertes Verhalten zu generieren.
Auch in deutschen Medien wird Kindheit und Jugend zunehmend vom Bild des gewaltbereiten Jugendlichen, des bewaffneten Schülers, von „Vandalismus` im städtischen Raum geprägt, dem elterliche Vernachlässigung und gesellschaftliche Ignoranz als Ursache vorausgehen. Auch wenn bisher keine den ASBOs vergleichbare Maßnahmen verfolgt werden, scheint uns auch in der deutschen Gesellschaft die Angst vor ihren eigenen Abkömmlingen zu wachsen.
Für die Mitglieder der AG „Kids Control` stellte diese Entwicklung den kritischen Ausgangspunkt ihrer Tätigkeit dar. Davon ausgehend haben sie die „Are the kids alright?` betitelte Ausstellung erarbeitet.
essential existence gallery
Anti-Social Behaviour Order: ASBOs umfassen Maßnahmen wie Platzverweise in bestimmten städtischen Bereichen sowie das Verbot bestimmter Kleidungsstücke oder Handlungen. Überwachungstechniken, die Ermunterung zu gegenseitiger Denunziation und gezielte öffentliche Anprangerung in Internetforen oder im öffentlichen Raum sind dabei Mittel, mit denen versucht wird sozial akzeptiertes Verhalten zu generieren.
Auch in deutschen Medien wird Kindheit und Jugend zunehmend vom Bild des gewaltbereiten Jugendlichen, des bewaffneten Schülers, von „Vandalismus` im städtischen Raum geprägt, dem elterliche Vernachlässigung und gesellschaftliche Ignoranz als Ursache vorausgehen. Auch wenn bisher keine den ASBOs vergleichbare Maßnahmen verfolgt werden, scheint uns auch in der deutschen Gesellschaft die Angst vor ihren eigenen Abkömmlingen zu wachsen.
Für die Mitglieder der AG „Kids Control` stellte diese Entwicklung den kritischen Ausgangspunkt ihrer Tätigkeit dar. Davon ausgehend haben sie die „Are the kids alright?` betitelte Ausstellung erarbeitet.