Montag, 26. Oktober 2026 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Hannah Arendt, Shakespeare und die Anziehungskraft des Autoritären

Lesung, Rezitation und Diskussion

1951, vor 75 Jahren, erschien Hannah Arendts berühmtes Buch The Origins of Totalitarianism, in dem sie die Voraussetzungen und Bedingungen totaler Herrschaft analysiert - eine Analyse, die auch uns hilft, die Anziehungskraft von autoritären Bewegungen heute zu verstehen.

Literatur als Quelle politischer Erfahrung bildete für Hannah Arendt einen Ausgangspunkt der Analyse. Shakespeares Dramen eröffneten ihr Erfahrungsräume für Fragen, die ihre Zeit, aber auch unser politisches Denken bestimmen. Sie erzählen von Macht und Ohnmacht, Anerkennung und Ausgrenzung, Abhängigkeit und Verführung. Menschen suchen nach Zugehörigkeit, geraten in Abhängigkeiten, streben nach Macht und verlieren dabei den Bezug zu anderen – und zu sich selbst. 

Ausgehend von Arendts Analysen und Shakespeares Dramen fragen wir nach der Gegenwart: Was geschieht, wenn die Orientierung im Denken und Handeln in einer gemeinsamen Welt verloren geht?

Mitwirkende:

Michael Meyer, Schauspieler, Bremer Shakespeare Company

Erika Spalke, Schauspielerin

Anke Kujawski & Waltraud Meints-Stender, Vorstand des Hannah-Arendt-Vereins für politisches Denken e.V.


Eine Kooperation des Hannah-Arendt-Vereins für politisches Denken e.V., der bremer shakespeare company (bsc) und der Heinrich Böll-Stiftungen Bund Bremen.

Adresse
Falstaff
im Theater am Leibnizplatz
(bsc, Schulstraße 26)
28199 Bremen
Veranstalter*in
Landesstiftung Bremen
Teilnahmegebühren
10 / 6 €
Zugang
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich