Donnerstag, 03. April 2008 18.30 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Armut und menschliche Sicherheit

Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung

Rund 1,2 Milliarden Menschen weltweit leben in absoluter Armut. Durch ihre Lebens-umstände sind sie Gefahren häufiger ausgesetzt und können diese kaum selbst ü-berwinden, wie im Fall von Konflikten, Epidemien, Naturkatastrophen, wirtschaftlicher Rezession oder sozialer Marginalisierung. Sie erleben tagtäglich Not und Entbehrung in unermesslichem Ausmaß.
Das Konzept der `menschlichen Sicherheit`, welches die Bedürfnisse und Menschen-rechte eines jeden in das Zentrum rückt, bezweckt die `Verletzbarkeit` der Menschen zu minimieren. Die Veranstaltung möchte auf die besonderen Sicherheitsprobleme und Schutzinteressen besonders armer Menschen verweisen.
Wie kann die internationale Gemeinschaft und jeder einzelne Staat im Hinblick auf das Konzept der `menschlichen Sicherheit` Strategien der Armutsbekämpfung entwickeln und umsetzen? Welche Mechanismen müssen etabliert werden, um auf die Bedürfnisse und Nöte von armen Menschen einzugehen? Wie können Schutzrechte besser eingefordert werden? Welche Erfolge und Misserfolge gab es bereits bei der Armutsbekämpfung weltweit? Welchen Herausforderungen muss sich die Politik noch stellen?
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