- Freitag, 10. Dezember 2010 16.45 – 21.15 Uhr In meinem Kalender speichern
Armutszeugnis: Veranstaltung in Lüneburg am Tag der Menschenrechte
Soziale Menschenrechte und Armut hier und weltweit
Zum mittlerweile zweiten Mal lädt das Projekt `inklusive menschenrechte`, gemeinsam mit dem Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN) und Amnesty International Lüneburg, zu einer Veranstaltung zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember ein: »ARMUTSzeugnis - Soziale Menschenrechte und Armut hier und weltweit« heißt unser diesjähriger Themenabend, an dem wir uns mit Armut im lokalen und im internationalen Kontext befassen wollen.
Hintergrund ist das 2010 von der EU ausgerufene `Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung`.
Mit einem Mix aus Film, Vortrag und der Möglichkeit zu Geprächen in kleinerer Runde wollen wir uns mit dem Thema aus verschiedener Perspektive beschäftigen und dabei vor allem Handlungsoptionen im Blick behalten.
PROGRAMM
16.45 Uhr - Vor-Film: »Zirkus is nich« von Astrid Schult (2007, 45 Min.). Der Dokumentarfilm begleitet den achtjährigen Dominik aus Berlin-Hellersdorf, seine beiden Geschwister und die alleinerziehende Mutter. Mit sparsamem Kommentar erzählt er die Geschichte von Kindeswünschen und Verantwortung eines kleinen Jungen, der kein kleiner Junge mehr ist.
18.00 Uhr - Eröffnung Hauptveranstaltung
18.15 Uhr - »Die Sozialen Menschenrechte - ein Schutzschirm gegen globale Armut?« Die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte sind eine wichtige Grundlage, auf die sich Programme der Armutsbekämpfung stützen. Wie wirkungsvoll ist ein menschenrechtsorientierter Blick auf »die Armen«? Wer wird zur Durchsetzung von Rechten in die Pflicht genommen, was bringen in dem Zusammenhang die UN-Millenniumsziele zur Halbierung weltweiter Armut bis 2015, und was kann der globale Norden vom Süden in Sachen rechtsbasierter Armutsbekämpfung lernen? Christian Cray, Projektkoordinator »Menschen.Rechte.Möglichkeiten« im Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen VEN
18.45 Uhr - »Ach, die Armen!« - Recht auf Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit von Kindern in Deutschland Die Bundesrepublik ist die völkerrechtliche Verpflichtung eingegangen, ein »inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen« zu schaffen. Das bedeutet u.a., dass Schulen und Unterricht so gestaltet sein müssen, dass alle Kinder wirklich daran teilhaben können. Barrieren, die dieser Teilhabe im Weg stehen, müssen erkannt und überwunden werden. Armut von Kindern und ihre Folgen gehören zu den größten Zugangshindernissen für Bildung und Teilhabe. Was bedeutet das für Schule und Kita? Was für das konkrete Geschehen im Unterricht und in der Gruppe? Wie kann der oft unsichtbaren oder versteckten Barriere »Armut« begegnet werden, ohne Kinder zu etikettieren oder zu beschämen?
Christine Hagemann, Universität Bielefeld, Fakultät für Erziehungswissenschaft
19.15 Uhr - Snacks & Getränke von der Schülerfirma `LeckerSchmecker` der Schule am Knieberg
19.45 Uhr - »...und stehen vor dem Nichts« - Unser Bild von Armut und die Rolle der Medien
Die Darstellung von Armut in den Massenmedien bewegt sich zwischen Tabu und Sensation. Wie werden arme Menschen in Deutschland und in den Entwicklungsländern dar gestellt? Welches Armutsbild wird suggeriert, welche Wirklichkeit bleibt unterbelichtet? Was bewirken Stereotype beim Betrachter? Was heißt das für einen menschenrechtsorientierten, inklusiven Blick auf Armut? Winfried Rust, Mitarbeiter der Zeitschrift iz3w, Freiburg i.Br.
20.15 Uhr - Thementische laden ein zum Gespräch • Amnesty International Lüneburg: »Sweet home?« Die Kampagne zum Menschenrecht auf Wohnen im Kontext von Armut • Winfried Rust & VEN: Diskussion zu Mediendarstellungen von Armut • Chr. Hagemann & inklusive menschenrechte.: Erfahrungsaustausch und Diskussion - Armut in Schule und Unterricht • Netzwerk der unesco-Projektschulen
21.15 Uhr - Ausklang der Veranstaltung
Hintergrund ist das 2010 von der EU ausgerufene `Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung`.
Mit einem Mix aus Film, Vortrag und der Möglichkeit zu Geprächen in kleinerer Runde wollen wir uns mit dem Thema aus verschiedener Perspektive beschäftigen und dabei vor allem Handlungsoptionen im Blick behalten.
PROGRAMM
16.45 Uhr - Vor-Film: »Zirkus is nich« von Astrid Schult (2007, 45 Min.). Der Dokumentarfilm begleitet den achtjährigen Dominik aus Berlin-Hellersdorf, seine beiden Geschwister und die alleinerziehende Mutter. Mit sparsamem Kommentar erzählt er die Geschichte von Kindeswünschen und Verantwortung eines kleinen Jungen, der kein kleiner Junge mehr ist.
18.00 Uhr - Eröffnung Hauptveranstaltung
18.15 Uhr - »Die Sozialen Menschenrechte - ein Schutzschirm gegen globale Armut?« Die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte sind eine wichtige Grundlage, auf die sich Programme der Armutsbekämpfung stützen. Wie wirkungsvoll ist ein menschenrechtsorientierter Blick auf »die Armen«? Wer wird zur Durchsetzung von Rechten in die Pflicht genommen, was bringen in dem Zusammenhang die UN-Millenniumsziele zur Halbierung weltweiter Armut bis 2015, und was kann der globale Norden vom Süden in Sachen rechtsbasierter Armutsbekämpfung lernen? Christian Cray, Projektkoordinator »Menschen.Rechte.Möglichkeiten« im Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen VEN
18.45 Uhr - »Ach, die Armen!« - Recht auf Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit von Kindern in Deutschland Die Bundesrepublik ist die völkerrechtliche Verpflichtung eingegangen, ein »inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen« zu schaffen. Das bedeutet u.a., dass Schulen und Unterricht so gestaltet sein müssen, dass alle Kinder wirklich daran teilhaben können. Barrieren, die dieser Teilhabe im Weg stehen, müssen erkannt und überwunden werden. Armut von Kindern und ihre Folgen gehören zu den größten Zugangshindernissen für Bildung und Teilhabe. Was bedeutet das für Schule und Kita? Was für das konkrete Geschehen im Unterricht und in der Gruppe? Wie kann der oft unsichtbaren oder versteckten Barriere »Armut« begegnet werden, ohne Kinder zu etikettieren oder zu beschämen?
Christine Hagemann, Universität Bielefeld, Fakultät für Erziehungswissenschaft
19.15 Uhr - Snacks & Getränke von der Schülerfirma `LeckerSchmecker` der Schule am Knieberg
19.45 Uhr - »...und stehen vor dem Nichts« - Unser Bild von Armut und die Rolle der Medien
Die Darstellung von Armut in den Massenmedien bewegt sich zwischen Tabu und Sensation. Wie werden arme Menschen in Deutschland und in den Entwicklungsländern dar gestellt? Welches Armutsbild wird suggeriert, welche Wirklichkeit bleibt unterbelichtet? Was bewirken Stereotype beim Betrachter? Was heißt das für einen menschenrechtsorientierten, inklusiven Blick auf Armut? Winfried Rust, Mitarbeiter der Zeitschrift iz3w, Freiburg i.Br.
20.15 Uhr - Thementische laden ein zum Gespräch • Amnesty International Lüneburg: »Sweet home?« Die Kampagne zum Menschenrecht auf Wohnen im Kontext von Armut • Winfried Rust & VEN: Diskussion zu Mediendarstellungen von Armut • Chr. Hagemann & inklusive menschenrechte.: Erfahrungsaustausch und Diskussion - Armut in Schule und Unterricht • Netzwerk der unesco-Projektschulen
21.15 Uhr - Ausklang der Veranstaltung
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