Internationale Konferenz Mittwoch, 06. März 2019 – Donnerstag, 07. März 2019 /
Paris

Asyl und Migration : eine Schlüsselfrage für Europa

Datum, Uhrzeit
Mi., 06. März 2019, 09.00 Uhr  –
Do., 07. März 2019, 13.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Französisch
Italienisch
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung Paris - Frankreich
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die Asyl- und Migrationspolitik ist und bleibt eine Schlüsselfrage auf der politischen Agenda Europas, auch wenn die europäischen Regierungen sich nicht auf einen gemeinsamen Ansatz verständigen können. Zunehmend stecken diesen den Kopf in den Sand vor dieser Frage - auch aus Angst vor rechtsextremen Kräften. So haben es Deutschland und Frankreich nicht einmal gewagt, in dem neu gefassten Elysée-Vertrag diese Frage auch nur anzusprechen. Währendessen engagieren sich viele zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akeure wie auch Städte bei der Aufnahme und der Integration von Flüchtlingen und zeigen, dass und wie es möglich ist. Vor diesem Hintergrund organisieren die Heinrich Böll Stiftung Frankreich und France Terre d'asile einen Austausch zwischen Akteuren, Akteurinnen und Organisationen wie auch Städten, die selbst im Bereich Aufnahme, Betreuung und Integration von Flüchtlingen arbeiten, sowie Expertinnen und Experten in diesem Bereich. Denn es ist jetzt an den Akteurinnen und Akteuren der Zivilgesellschaft, dafür zu sorgen, dass die Debatte zu diesen Themen nicht von Rechtsextremen dominiert werden, und zu zeigen, dass ein vernünftiger Umgang mit dieser Frage möglich ist, der auf den Prinzipien der Menschenwürde, des Rechtsstaates, sowie den allgemeinen Menschenrechten beruht.

Die Heinrich-Böll-Stiftung Frankreich und France Terre d’asile laden ein zu einem Kolloquium zum Thema

„Asyl und Migration : eine Schlüsselfrage für Europa“

Im Hörsaal des Rathauses von Paris (Eingang über Rue Lobau 5, 75004 Paris)

Mittwoch, 6. März von 09h00 – 17h30 und Donnerstag, 7. März 2019 von 09h30 – 13h30

Die Veranstaltung wird simultan französisch-deutsch übersetzt.

 

Mit der Teilnahme von

Bürgermeister/innen:

Damien Carême, Bürgermeister von Grande-Synthe, Gründungsmitglied der  "Nationalen Vereinigung der aufnehmenden Städte und Territorien"

Leoluca Orlando, Bürgermeister von Palermo

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin von Köln 

 

Forscher/innen und Expert/innen

Prof. Dr. Petra Bendel, Akademische Direktorin und Geschäftsführerin am Zentralinstitut für Regionenforschung (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

François Héran, Inhaber des Lehrstuhls « Migration und Gesellschaft » am Collège de France

Nina Horaczek, Chefkorrespondentin der Wiener Stadtzeitung "Der Falter", Autorin von "Populismus für Anfänger. Anleitung zur Volksverführung"

Pascal Perrineau, Professor an Sciences Po und bekannter Wahl- und Meinungsforscher

Prof. Dr. Hans Vorländer, TU Dresden, Direktor des Mercator Forum Migration und Demokratie

 

Vertreter/innen von Verbänden und Organisationen:

Paolo Artini, Vertreter des UNHCR in Frankreich

Ferda Ataman, Sprecherin der „Neuen deutschen Organisationen"

Laurent Berger, Generalsekretär der Gewerkschaft CFDT

François-Xavier Demoures, Geschäftsführer More in Common Frankreich

Laurent Giovannoni, Leiter der Abteilung "Aufnahme und Rechte der Ausländer", Secours Catholique

Pierre Henry, Generaldirektor von France Terre d'asile

Geneviève Jacques, Ehemalige Präsidentin und Mitglied des Vorstands La Cimade

Thierry Le Roy, Präsident France Terre d'asile

Karl Kopp, Vertreter für die Region Mitteleuropa im ECRE-Büro, ProAsyl

Ulrich Lilie, Präsident Diakonie Deutschland

Eric Pliez, Präsident Samu Social; Geschäftsführer, Verband Aurore

Jean-François Ploquin, Generaldirektor von Forum réfugiés-Cosi

Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes

Nicole Rouvet, Nationale Sekretärin Secours Populaire

Dr. Ellen Ueberschär, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung

Katharina Vogt, Referentin für Flüchtlingspolitik, Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V. 

 

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