Film und Gespräch
- Sonntag, 29. November 2026 17.00 – 19.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Aufstieg und Fall eines Verbrechers. "Hotel Terminus"
Reihe: „Bilder der Verbrecher – filmische Blicke auf Täter im Nationalsozialismus"
Aufstieg und Fall eines Verbrechers. Marcel Ophüls „Hotel Terminus – Leben und Zeit von Klaus Barbie“
Marcel Ophüls rekonstruiert in seinem preisgekrönten Dokumentarfilm die Geschichte von Klaus Barbie, dem Gestapo-Chef von Lyon, verantwortlich für Folter und Deportation zahlreicher Widerstandskämpfer und Juden. Der Film verfolgt Barbies Weg von seiner Nachkriegskarriere im Dienst westlicher Geheimdienste bis zu seiner Auslieferung und seinem Prozess 1987. In zahllosen Interviews mit Zeitzeugen, Tätern und Ermittlern entsteht ein vielschichtiges Bild darüber, wie NS-Verbrecher nach 1945 Schutz und neue Loyalitäten fanden.
Ophüls selbst kommentiert seine Spurensuche durch die Montage des Interviewmaterials. Den Leugnungen und Beschönigungen setzt er Aussagen der Betroffenen von Barbies Gewalt entgegen. Außerdem seziert Orphüls die Doppelmoral der Nachkriegsgesellschaften in Deutschland und Frankreich. Barbies Karriere als Handlager für Diktaturen in Südamerika und Drogenkartelle wird ebenso Thema in dem über vierstündigen Werk wie auch die Konflikte innerhalb der französischen Resistance.
Die Filmvorführung ist eingebettet in eine kurze Einführung zum Werk und einer abschließenden Diskussion des Gesehenen. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten. Die Teilnahme ist kostenfrei um Anmeldung wird gebeten. Wir bitten darum, bei Verhinderung rechtzeitig abzusagen.
Ort: Regenbogenfabrik, Kino, Lausitzer Straße 21a, 10999 Berlin
Datum: 29.11.2026, 17:00 - 19:30 Uhr
Mit: Sophia Schmitz (Historikerin) und Dirk Reinink (Sozialwissenschaftler)
Der Film ist Teil der Reihe „ Bilder der Verbrecher – filmische Blicke auf Täter im Nationalsozialismus"
„Bilder der Verbrecher – filmische Blicke auf Täter im Nationalsozialismus"
Wie lässt sich die Geschichte des Nationalsozialismus filmisch erzählen – als Prozessdokumentation, als Familiengeschichte, als Propagandaanalyse oder als investigative Spurensuche? Die Filmreihe des Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in der Regenbogenfabrik in Kreuzberg zeigt an vier Abenden vier sehr unterschiedliche dokumentarische Zugänge zu Täter*innen, Mitläufer*innen und der Frage, wie Gesellschaften mit dieser Vergangenheit umgehen. Von der Rekonstruktion des Eichmann-Prozesses über eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen NS-belasteten Vater bis hin zur sowjetischen Propagandaanalyse und der jahrelangen Suche nach dem „Schlächter von Lyon" Klaus Barbie: Die vier Filme zeigen, wie das Kino Erinnerung, Verdrängung und Aufarbeitung sichtbar macht – und werfen die Frage auf, wie der Nationalsozialismus und seine Verbrechen nachgewirkt haben.
11.11., 19 Uhr Ein Spezialist. Regie: Eyal Sivan
16.11., 19 Uhr 2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß. Regie: Malte Ludin
25.11., 19 Uhr Der gewöhnliche Faschismus. Regie: Michail Romm
29.11., 17 Uhr Hotel Terminus – Leben und Zeit von Klaus Barbie. Regie: Marcel Ophüls
Die Veranstaltung wird von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert.
Marcel Ophüls rekonstruiert in seinem preisgekrönten Dokumentarfilm die Geschichte von Klaus Barbie, dem Gestapo-Chef von Lyon, verantwortlich für Folter und Deportation zahlreicher Widerstandskämpfer und Juden. Der Film verfolgt Barbies Weg von seiner Nachkriegskarriere im Dienst westlicher Geheimdienste bis zu seiner Auslieferung und seinem Prozess 1987. In zahllosen Interviews mit Zeitzeugen, Tätern und Ermittlern entsteht ein vielschichtiges Bild darüber, wie NS-Verbrecher nach 1945 Schutz und neue Loyalitäten fanden.
Ophüls selbst kommentiert seine Spurensuche durch die Montage des Interviewmaterials. Den Leugnungen und Beschönigungen setzt er Aussagen der Betroffenen von Barbies Gewalt entgegen. Außerdem seziert Orphüls die Doppelmoral der Nachkriegsgesellschaften in Deutschland und Frankreich. Barbies Karriere als Handlager für Diktaturen in Südamerika und Drogenkartelle wird ebenso Thema in dem über vierstündigen Werk wie auch die Konflikte innerhalb der französischen Resistance.
Die Filmvorführung ist eingebettet in eine kurze Einführung zum Werk und einer abschließenden Diskussion des Gesehenen. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten. Die Teilnahme ist kostenfrei um Anmeldung wird gebeten. Wir bitten darum, bei Verhinderung rechtzeitig abzusagen.
Ort: Regenbogenfabrik, Kino, Lausitzer Straße 21a, 10999 Berlin
Datum: 29.11.2026, 17:00 - 19:30 Uhr
Mit: Sophia Schmitz (Historikerin) und Dirk Reinink (Sozialwissenschaftler)
Der Film ist Teil der Reihe „ Bilder der Verbrecher – filmische Blicke auf Täter im Nationalsozialismus"
„Bilder der Verbrecher – filmische Blicke auf Täter im Nationalsozialismus"
Wie lässt sich die Geschichte des Nationalsozialismus filmisch erzählen – als Prozessdokumentation, als Familiengeschichte, als Propagandaanalyse oder als investigative Spurensuche? Die Filmreihe des Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in der Regenbogenfabrik in Kreuzberg zeigt an vier Abenden vier sehr unterschiedliche dokumentarische Zugänge zu Täter*innen, Mitläufer*innen und der Frage, wie Gesellschaften mit dieser Vergangenheit umgehen. Von der Rekonstruktion des Eichmann-Prozesses über eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen NS-belasteten Vater bis hin zur sowjetischen Propagandaanalyse und der jahrelangen Suche nach dem „Schlächter von Lyon" Klaus Barbie: Die vier Filme zeigen, wie das Kino Erinnerung, Verdrängung und Aufarbeitung sichtbar macht – und werfen die Frage auf, wie der Nationalsozialismus und seine Verbrechen nachgewirkt haben.
11.11., 19 Uhr Ein Spezialist. Regie: Eyal Sivan
16.11., 19 Uhr 2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß. Regie: Malte Ludin
25.11., 19 Uhr Der gewöhnliche Faschismus. Regie: Michail Romm
29.11., 17 Uhr Hotel Terminus – Leben und Zeit von Klaus Barbie. Regie: Marcel Ophüls
Die Veranstaltung wird von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert.
- Adresse
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▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
- Sprache
- Deutsch