Gespräch

Samstag, 10. Oktober 2026 11.00 – 12.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Gespräch

Aufwachsen in prekären Verhältnissen, und dann auch noch queer

Marek Torčik macht mit seinem in 27 Sprachen übersetzten Roman „Was die Zeit nicht nimmt“ Erfahrungen von Ausgrenzung, Scham und Selbstbehauptung in der tschechischen Provinz der 00er-Jahre sichtbar. Im Zentrum steht die Frage, wie sich gesellschaftliche Umbrüche nach 1989 in Biografien einschreiben und wie Literatur Erfahrungen von Ausgrenzung, Scham und Selbstbehauptung sichtbar machen kann. Im Gespräch mit dem Autor geht es um Herkunft, Klasse, Körper und Queerness im postsozialistischen Tschechien. Armut, Alkoholismus, Mobbing und Gewalt begleiten sein Leben als queerer Jugendlicher, der die vorgegebenen Pfade verlassen möchte. Wie viel Mut braucht es, in einem konservativen Umfeld man selbst zu sein und seinen Weg zu gehen? In tschechischer und deutscher Sprache mit Konsekutivübersetzung durch den Roman-Übersetzer Mirko Kraetsch.


Moderation: Adéla Jurećková, Leiterin des Prager Büros der Heinrich-Böll-Stiftung
 

Veranstaltungsort: 
Frankfurter Buchmesse
Halle 3.0 J34
 

Mehr Informationen: 
Auf der Seite der Frankfurter Buchmesse
 

Eine Veranstaltung des Anthea Verlags und der Heinrich-Böll-Stiftung. 

Adresse
Frankfurter Buchmesse
„Inspiration Stage“
in Halle 3.0 J 34
Veranstalter*in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Sprache
Deutsch
Konsekutivübersetzung
Tschechisch