Mittwoch, 13. Februar 2013 – Mittwoch, 20. März 2013 In meinem Kalender speichern

-AUSGEBUCHT- `Alle meine Rollen...` - Frauenbilder hinterfragen - und dann?

Workshop-Reihe


In dieser Workshop-Reihe gehen wir den tradierten und gegenwärtigen Frauenbildern und den von uns selbst gelebten Rollen, z.B. Schülerin, Studentin, Mutter, Partnerin, Umweltaktivistin, Künstlerin, Migrantin, Tochter, Philosophin, Unternehmerin, Rentnerin, auf den Grund. An den sechs Abenden geht es darum, die eigenen Rollen und damit verbundenen Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen, zu hinterfragen und vielleicht neu zu bewerten, zu sortieren, zu priorisieren.
Jeder Abend steht unter einem thematischen Schwerpunkt, um sich auf die jeweiligen Rollen(-erwartungen) zu konzentrieren: das Berufsleben, die Partnerschaft, die Familie, der Freundeskreis, das gesellschaftliche und politische Leben. Dabei werden die aktuellen Lebenssituationen und Zukunftsperspektiven der Teilnehmerinnen immer auch im Kontext fortwährender und sich verändernder kultureller Normvorstellungen von und für Frauen gespiegelt. In der Auseinandersetzung mit dem eigenen Frauenbild werden einzelne theoretische Konzepte aus der Frauen- und Genderforschung vorgestellt und diskutiert. Vor allem aber gibt es Raum für Selbsterfahrung und den Austausch über die eigene Geschichte, über Versuche der Abgrenzung, Irrwege und Ausgänge aus dem Rollenkorsett als Mädchen und Frau. Durch vielfältige Lern- und Übungsmethoden wird die Weiterentwicklung jeder Einzelnen und der Gruppe aktiv unterstützt. Dabei liegt der Fokus darauf, die schon bestehenden frauenspezifischen Kompetenzen bewusst zu machen und die vorhandenen Potentiale in der Gruppe und in jeder einzelnen Frau aufzuspüren, sie zu verwirklichen, wertzuschätzen, zu nutzen und zu vervielfältigen. Die Gemeinsamkeiten und Differenzen im Leben der Teilnehmerinnen bilden das Spektrum der vielfältigen Handlungsebenen ab, in denen Frauen heute wirken (können).
Nach der Veranstaltungsreihe wird ein zusätzliches Treffen initiiert, das interessierten Frauen einen weiteren Austausch und Vernetzung untereinander ermöglichen soll.