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Donnerstag, 24. September 2026 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Ausradiert? Die DDR-Literatur im vierten Jahrzehnt nach der Wende

Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Emmerich

Die DDR-Literatur, die 1989 eine wichtige Rolle beim Sturz der SED-Diktatur gespielt hat, sei abgewickelt bzw. „ausradiert“ worden: Diese oft zitierte Lesart wird von Prof. Wolfgang Emmerich im Rahmen seines Vortrages hinterfragt. Emmerich, gebürtiger Chemnitzer, der 1958 in die BRD flüchtete, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie. Nach Stationen in Georgia, New York und Tübingen war er ab 1978 Professor für neuere deutsche Literaturgeschichte und Kulturwissenschaft an der Universität Bremen. 

Emmerich forscht und publiziert insbesondere zur Literatur des Exils, zur DDR-Literatur und deren Transformationsphase seit 1989/90. Als Autor der Kleine Literaturgeschichte der DDR veröffentlichte er 2024 Am anderen Zeit-Ort. Literatur der DDR.

Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion. 
Die Moderation übernimmt der Bremer Politikwissenschaftler Prof. Dr. Lothar Probst. 

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftungen Bund und Bremen im Rahmen des Netzwerks zum 3. Oktober.

 

Adresse
Haus der Wissenschaft
Sandstraße 4/5
28195 Bremen
Veranstalter*in
Landesstiftung Bremen
Zugang
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich