Donnerstag, 14. November 2019 – Freitag, 20. Dezember 2019

Ausstellung: MITTEN DRIN DRAUßEN - Ohne Obdach in der Stadt

Datum, Uhrzeit
Do., 14. Nov. 2019, 14.00 Uhr  –
Fr., 20. Dez. 2019, 18.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
➽ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
In der Ausstellung MITTEN DRIN DRAUßEN – ohne Obdach in der Stadt sind Fotografien von Berliner*innen zu sehen, deren Leben auf die eine oder andere Art von den Straßen der Stadt bestimmt ist. Entweder leben sie als Wohnungslose oder sie sind engagiert für Menschen, deren Zuhause sich im öffentlichen Raum befindet.

Nicht nur die Anzahl der Menschen, die auf der Straße leben müssen, nimmt rasant zu, sondern auch die Sichtbarkeit der Existenzform Obdachlosigkeit. Aber auch das soziale Engagement von Menschen in diesem Bereich versucht, Schritt zu halten.

Als Beobachter*innen fühlen wir uns obdachlosen Menschen gegenüber oft hilflos. Sich abzuwenden in Zeiten von Wohnraummangel, stetig steigenden Wohnkosten und sozialer Unsicherheit schützt nicht vor der Sorge, selbst in die Lage größerer Not zu geraten. Für nicht Wenige ist dies real und vorstellbar.

Matthias Coers möchte mit einer kleinen Serie von Portraits und Szenen einen Einblick in das Leben auf der Straße geben und die abgelichteten Personen mit Respekt zeigen. Ergänzt werden die Bilder mit Zitaten und Interviews der Porträtierten - mit ihrer Perspektive auf das Thema der Obdachlosigkeit.

In der Ausstellung "MITTEN DRIN DRAUßEN - ohne Obdach in der Stadt" werden 20 Bilder und Szenen aus der Stadt Berlin gezeigt.

Ausstellungsort:
Unter Druck e.V. - Sozio-kultureller Treffpunkt

Oudenarder Straße 26, 13347 Berlin - Wedding
Nahe U9 Nauerner Platz

Begehbare Ausstellungszeiten:
Mo. 14-18 Uhr
Di. 14-18 Uhr
Mi. 14-18 Uhr
Do. 11-15 Uhr
Fr- 13-16 Uhr (nur für Frauen)

Bei Wünschen zur barrierefreien Begehung wenden Sie sich bitte an Tanya Lazova, lazova@bildungswerk-boell.de

Matthias Coers lebt als Filmemacher und Fotograf in Berlin. Der ausgebildete Soziologe versteht sich als kritischer Medienarbeiter. Nach den Dokumentar- und Kinofilmen MIETREBELLEN und DAS GEGENTEIL VON GRAU hatte der Kurzfilm DYSTOPOLIE Premiere. Er veranstaltet Workshops und audiovisuelle Lesungen zu stadtpolitischen Themen im In- und Ausland. Im Jahr 2017 wurde seine Ausstellung WOHNEN STADT SOLIDARITÄT im Bildungswerk gezeigt. www.zweischritte.berlin

Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem sozio-kulturellen Zentrum Unter Druck e.V. in Berlin-Wedding gezeigt. "Unter Druck - Kultur von der Strasse e.V." ist ein Verein für Wohnungslose und sozial ausgegrenzte Menschen, Menschen am Existenzminimum. Menschen, die sich mit ihren Ideen und Eigeninitiativen für ihre Belange selbst einsetzen. www.unter-druck.de

Grundgedanke ist die Hilfe zur Selbsthilfe. "Unter Druck e.V." begreift sich als Raum für Menschen, Ideen, Initiativen, Projekte und verschiedene Arbeitsgruppen, Ausstellungen, Aufführungen, Lesungen u.a. Das Projekt hat eine ausgeprägte Mitbestimmungskultur.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Shared Spaces – europäische Dialoge über öffentliche Räume“ des Heinrich-Böll-Stiftung Stiftungsverbundes statt .