Online-Diskussion
- Donnerstag, 26. März 2026 17.00 – 18.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Bauen-Wohnen-Mieten – Perspektiven für bezahlbares Wohnen und nachhaltiges Bauen
Einfacher und schneller Bauen: Hilft der Bauturbo zur Lösung der Wohnungskrise?
Hohe Baukosten, bürokratische Hürden und lange Genehmigungszeiten gelten als wesentliche Gründe für Wohnraummangel. Zwei aktuelle Gesetzesänderungen sollen Abhilfe schaffen, indem sie die Schaffung von Wohnraum beschleunigen und die Kosten senken: Der sogenannte „Bauturbo“ und das Gesetz für den „Gebäudetyp E“. Der Bauturbo wurde bereits verabschiedet. Er sieht Eingriffe in das Bauplanungsrecht vor mit dem Ziel, schneller Baugenehmigungen zu erhalten. Der Gebäudetyp E ist ein neuer Bauvertragstyp, bei dem auf verschiedene anerkannte Regeln der Technik oder der Ausstattung verzichtet werden kann. Auf Bundesebene wurde der Gebäudetyp E noch nicht Gesetz, Erfahrungen mit einfacheren Baustandards gibt es aber vereinzelt auf Landesebene (Bayern, „Hamburg Standard“).
Diese Veranstaltung beleuchtet die Auswirkungen dieser Änderungen auf Kommunen, Bauherren und die Bauwirtschaft und fragt, was sie für bezahlbaren Wohnraum und nachhaltiges Bauen beitragen. Wie verändert sich dadurch die kommunale Planungskultur? Tragen beide Instrumente zu mehr Wohnungsneubau bei? Welchen Effekt hat Wohnungsneubau überhaupt auf die Schaffung bezahlbarer Wohnungen? Braucht auch der Umbau bestehender Gebäude einen Turbo?
Input:
- Ricarda Pätzold*, Leiterin Forschungsbereich Stadtentwicklung, Recht und Soziales, Deutsches Institut für Urbanistik
Panel:
- Andrea Gebhard*, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer
- Frauke Burgdorff*, Dezernentin für Stadtentwicklung, Bau und Mobilität, Stadt Aachen
- Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen
Moderation: Hanna Gersmann, Die Korrespondenten
*angefragt
Information:
Anke Bremer, Projektbearbeiterin Kommunalpolitik und Stadtentwicklung,
Heinrich-Böll-Stiftung,
E-Mail: bremer@boell.de
Fachkontakt:
Sabine Drewes, Referentin Kommunalpolitik und Stadtentwicklung,
Heinrich-Böll-Stiftung,
Email: drewes@boell.de
Über die Reihe:
Wohnen ist für alle Menschen eine Grundlage des Lebens. Hier spitzen sich unterschiedliche Problemlagen zu: In Großstädten und Wachstumsregionen finden immer weniger Haushalte bezahlbare Wohnungen. Es wird nicht genug erschwinglicher Wohnraum neu gebaut, aber Bürogebäude stehen leer. Gleichzeitig steigt der Wohnflächenverbrauch pro Kopf weiter. Auf der anderen Seite sind viele strukturschwache Regionen in Ost- und Westdeutschland von Abwanderung und Leerstand geprägt. Dennoch nimmt der Ressourcen- und Energieverbrauch für immer neue Siedlungsflächen zu. Wertvoller Boden geht für Landwirtschaft, Biodiversität und Klimaanpassung verloren.
Die Reihe beleuchtet die Herausforderungen für bezahlbaren Wohnraum und nachhaltiges Bauen, analysiert die bisherigen Fehlentwicklungen und diskutiert erfolgversprechende Lösungsansätze mit der Kommunalpolitik, der Wohnungswirtschaft, der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft.
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- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
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