Donnerstag, 25. April 2013 19.00 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Befriedung oder Ausnahmezustand?

Sicherheitspolitik und Gewalt in Rio de Janeiro

Ein neues Sicherheitskonzept wird derzeit in Rio de Janeiro praktiziert mit Hilfe der UPP, der Befriedungseinheiten der Polizei. Sie wurden bereits in 28 Favelas installiert. Die Schusswechsel zwischen der Polizei und den Drogenhändlern oder zwischen rivalisierenden Banden haben seither aufgehört. Das ist ein enormer Zuwachs an Lebensqualität. Doch es häufen sich Klagen über harte Kontrollen, Ausgangssperren, Misshandlungen und Schikanen durch die Polizei. Der Drogenhandel ist längst nicht beseitigt. Die Gewalt in anderen Städten wie São Paulo hat extrem zugenommen. Sind die UPPs überhaupt ein zukunftsweisendes Entwicklungskonzept für die Favelas? - fragt Dr. Dawid Bartelt, der Leiter des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Rio de Janeiro.


Mit:
Dr. Dawid Bartelt(Leiter des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Rio de Janeiro);

Sprache:   
Deutsch

Eine Kooperation mit dem Ibero-Amerikanisches Institut siehe: http://www.iai.spk-berlin.de/veranstaltungen/veranstaltungsprogramm/veranstaltung/629.html

Information:   
Daniel Backhouse, Heinrich-Böll-Stiftung, Lateinamerikareferat, backhouse@boell.de , Telefon (030) 28534327