- Dienstag, 31. Januar 2012 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Begegnung mit Parastou Fourouhar
Das Land, in dem meine Eltern umgebracht wurden. Eine Liebeserklärung an den Iran
Buchvorstellung
Der 21. November 1998 ist ein Schicksalstag im Leben Parastou Forouhars: Dariush und Parvaneh Forouhar, Vertreter der politischen Opposition im Iran, werden in ihrem Haus brutal ermordet. Die Spuren weisen in die Reihen des Mullah-Regimes. Seither reist die iranisch-stämmige Künstlerin Parastou Forouhar zum Todestag ihrer Eltern in den Iran. Sie erzählt von diesen Reisen: Von unzähligen Wartestunden in tristen Vorzimmern. Von Überwachung und Schikane. Von Hoffnung und Resignation und von der Liebe zu einem zerrissenen und gespaltenen Land.
Mit: Parastou Fourouhar (Künstlerin/Autorin, Iran/Deutschland)
Moderation: Werner Bloch (Journalist und Autor)
Zur Autorin:
Die Künstlerin und Autorin Parastou Forouhar wurde 1962 in Teheran geboren. Sie lebt und arbeitet seit 1991 in Deutschland. 2006 erhielt sie das Stipendium der Villa Massimo in Rom, ihre Werke werden auf internationalen Ausstellungen gezeigt.
Zum Buch:
Parastou Forouhar: „Das Land, in dem meine Eltern umgebracht wurden. Eine Liebeserklärung an den Iran“
Verlag Herder 2011, 200 Seiten, 16,95 Euro
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin