- Montag, 03. Mai 2004 20.00 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Berlin: Architektur und Stadtentwicklung in China
Erhalt und Nutzung traditioneller Bauten zur Bekämpfung von Armut und Landflucht am Beispiel von Dörfern in Guizhou, Südchina und Danba, Westsichuan
Bericht einer Deutschen Delegation von
Architekten, Stadtplanern und Ökonomen:
Klaus Peter Kloß, Berlin, Prof. Mara
Pinardi, Berlin, Martin Breidenbach,
Viersen, Barbara Münch, Peking, Joachim
Roeder, Freiburg, Reinhard Angelis, Köln,
Stefan Rau, Dresden, Prof. Dr. Sabine
Segelken, Halberstadt<br><br>
Moderation: Claudia Funk, Eduard Kögel und
Jochen Noth, Dagmar Wöhlert<br><br>
Mit großem Interesse wird das rasante
Wirtschaftswachstum und der Bauboom in
Chinas Städten beobachtet. Mit Faszination
und Staunen werden die Neubauplanungen in
ihren Megadimensionen betrachtet.
Aus dem Fokus der westlichen Wahrnehmung
tritt dabei die Kehrseite dieses Wachstums:
Die Armut auf dem Lande und die
Arbeitsemigration in die großen Städte.
Welche Konzepte für den ländlichen Bereich
diskutiert werden und mit welchen
planerischen Mitteln und Zielen hier eine
Gegensteuerung verfolgt wird, war Thema des
7. Symposiums von deutschen und
chinesischen Architekten und Stadtplanern,
das im März in Guiyang in der Provinz
Guizhou in Südchina stattfand.
Seit fünf Jahren organisiert die
Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit
<b>stadtkultur international ev.</b> und
der <b>Architectural Society of China</b>
eine Symposiumsreihe zur nachhaltigen
Architektur und Stadtentwicklung und wird
die aktuellen Ergebnisse und Erfahrungen
vorstellen.
stadtkultur international
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin