Dienstag, 06. Juli 2004 09.00 – 18.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Berlin: Asiatische Moderne

Globalisierung und Prozesse ihrer politischen und kulturellen Lokalisierung am Beispiel Südostasiens

<b>Auftaktveranstaltung</b> des Schwerpunkts Kulturelle Folgen der Globalisierung <b>zur Kunstausstellung: Identities versus Globalisation?</b>, Neue Kunst aus Südostasien, die <b>vom 22.10.04 bis 31.01.05 in Berlin </b>im Museum Dahlem gezeigt wird.<br><br> Mit: Anand Kumar, Kasian Tejapira, Goh Beng Lan, Russell Heng, C.J.W.–L. Wee<br><br> Der Workshop soll unter anderem<br> <LI> aufzeigen, dass Prozesse der Modernisierung und Globalisierung nicht automatisch zu einer Verwestlichung führen und der These nachgehen, dass Prozesse der Globalisierung eine Zunahme der kulturellen Vielfalt, nicht aber die Entstehung einer Welteinheitskultur begünstigen;<br> <LI> anhand von Beispielen aus Südostasien die Annahme überprüfen, derzufolge sich die möglichen politischen und kulturellen Folgewirkungen von Globalisierungsprozessen nur aus konkreten Analysen des Wechselspiels von Globalisierung und Lokalisierung angemessen erschließen lassen; <br> <LI> Beispiele für solche politische Lokalisierungsprozesse diskutieren, welche auf der Umdeutung der Moderne in eine „Asiatische Moderne“ beruhen; <br> <LI> an einem Beispiel kulturelle Lokalisierungsprozesse studieren und nach deren möglichen Folgewirkungen fragen: Im Mittelpunkt steht hierbei der Gebrauch des Internets durch junge InternetnutzerInnen in Indonesien;<br> <LI> am Beispiel der Bewegung der Schwulen und Lesben in Singapur diskutieren, welche lokalen Formen und Inhalte globale soziale Bewegungen unter den besonderen politischen und kulturellen Umständen in Südostasien annehmen.
Konzept-Papier