- Donnerstag, 02. Juni 2005 00.00 Uhr – Freitag, 03. Juni 2005, 00.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Berlin: Die Nachbarschaftspolitik in der Europäischen Union
6. Außenpolitische Jahrestagung
Mit der Ost- und Süderweiterung 2004 stößt
Europa geografisch und kulturell an neue
Grenzen. Zu den neuen Nachbarn der
Europäischen Union gehören mehrheitlich
nicht-europäische Länder. Außerhalb der
Grenzen der EU wird die Erweiterung eine
Umgestaltung der politischen und
wirtschaftlichen Beziehungen zu anderen
Teilen der Welt zur Folge haben.<br><br>
Mit ihrer Mitteilung "Größeres Europa –
Nachbarschaft" legte die Europäische
Kommission im März 2003 einen neuen
Rahmen
für die Beziehungen der EU zu ihren
östlichen und südlichen Nachbarn vor. Auch
die vom Europäischen Rat im Dezember
2003
gebilligte Europäische Sicherheitsstrategie
konzentriert sich vorrangig auf eine Reihe
von Bedrohungen, die sich in unmittelbarer
Nachbarschaft zur EU auftun, sowie auf eine
partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den
Nachbarländern, um diese
Sicherheitsrisiken
zu bewältigen.<br><br>
Die gegenseitige politische und
wirtschaftliche Abhängigkeit zwischen der
EU und ihren Nachbarn ist bereits Realität.
Auch wenn weitere Staaten der EU
beitreten
werden, so wird doch heute deutlich, dass
das Instrument des EU-Beitritts an seine
Grenzen stößt. Andere, abgestufte, Formen
der Integration und Kooperation müssen
die
Erweiterung ergänzen.<br><br>
<b>Einen Hintergrundstext zur
Veranstaltung <a
href="http://www.boell.de/de/05_world/294
6.html">finden
Sie hier</a></b>.
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin