Freitag, 02. Juli 2004 – Samstag, 03. Juli 2004 In meinem Kalender speichern

Berlin: Dominanz des Nordens?

Akteure und Praxisfelder internationaler Zivilgesellschaft

In den letzten Jahren sind die Konturen einer internationalen Zivilgesellschaft deutlicher hervorgetreten. Der Kongress beleuchtet die internationalen Aktivitäten von Gewerkschaften, NGOs, Verbänden und transnationalen Protestnetzwerken aus drei Perspektiven: (1) Entwicklungspolitik, (2) Krisenprävention und Friedensarbeit und (3) das Verhältnis von zivilgesellschaftlichen Akteuren des Nordens und des Südens. Die Begegnung von Praktikern und Praktikerinnen, Theoretikern und Theoretikerinnen aus Nord und Süd auf dem Kongress bietet Erkenntnisgewinne über die Entwicklungstendenzen einer transnationalen Zivilgesellschaft.<br><br> Der besondere Fokus liegt dabei auf der Nord-Süd-Dimension. Gefragt wird, ob die Akteure und Akteurinnen einer internationalen Zivilgesellschaft, insbesondere die sozialen Bewegungen und NGOs, die Nord-Süd-Spaltung überwinden oder nur auf einem anderen Niveau reproduzieren. Hat sich auch bei den NGOs zwischen Nord und Süd eine Arbeits- und Machtteilung etabliert und welchen Niederschlag hat dies bei den Organisationsformen gefunden? Es wird darum gehen, die Akteure in ihren Aktionsformen und Leistungen genauer zu untersuchen.
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