Mittwoch, 08. Dezember 2004 19.30 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Berlin: Genderwatch

Gender Budgets in Bundesministerien

Teilnehmende:<br><ul style="list-style-image: url(http://www.boell.de/pics/spiegelstrich_gruen.gif);"> <li>Dr. Regina Frey, gender büro, Berlin</li><li>Dr. Rainer Gießübel, Planungsstab, Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft </li><li> Dr. Elfriede Fritz, Abteilungsleiterin Handelspolitische Instrumente, Gender Mainstreaming-Beauftragte im Bundesministerium für Finanzen Österreich</li></ul> Moderation: Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung<br><br> Gender Mainstreaming in die Haushaltspolitik!<br> Die Regierungsparteien SPD und Bündnis 90/Die Grünen haben in ihrer Koalitionsvereinbarung vom Oktober 2002 die Einführung von Gender Budgeting verabredet. <br><br> Mit der Verteilung von Ressourcen im Haushalt werden Aufgabenstellungen definiert und (politische) Prioritäten gesetzt. Gender Budgeting umfasst Instrumente, mit denen der Haushalt auf seine Wirkungen für die Gleichstellung zwischen den Geschlechtern hin überprüft werden kann. In Deutschland hat die interministerielle Arbeitsgruppe Gender Mainstreaming im Juni 2003 die Einsetzung einer Unterarbeitsgruppe beschlossen, die bis Frühjahr 2006 konzeptionelle Vorschläge zu Gender Budgeting in der Bundesregierung erarbeitet. In Österreich hat eine Arbeitsgruppe ein Gender Mainstreaming-Prüfverfahren im Bundesministerium für Finanzen erarbeitet. <br><br> Die Podiumsdiskussion stellt Gender Budgeting vor; Zielsetzung, Nutzen und Grenzen werden erläutert. Mit VertreterInnen aus deutschen und österreichischen Bundesministerien werden folgende Fragen diskutiert: <br> Welche konzeptionellen Überlegungen zur Einführung von Gender Budgets existieren in den Bundesministerien? Welche Erfahrungen bei der Umsetzung wurden bisher gemacht? Welche Herausforderungen und Widerstände bestehen? Welche weiteren Umsetzungsschritte sind geplant?