- Dienstag, 22. Juni 2004 19.30 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Berlin: Genderwatch: Männer und Gender im Mainstream
Ein kritisch-reflexiver Dialog über Männer
als Akteure im Gender Mainstreaming
Prozess der Bundesministerien<br>
Mit: Andreas Kirner (BMFSFJ), Dr. Jutta
Emig (BMU), Christian Raschke
(Organisationsberater), Dr. Claudia
Neusüß (Politikberaterin)<br><br>
Vor fast zehn Jahren wurde auf der vierten
Weltfrauenkonferenz in Peking Gender
Mainstreaming als
Strategie zur Herstellung von
Chancengleichheit verabschiedet. Das
deutsche Bundeskabinett hat 1999
Gender Mainstreaming zum Leitbild der
Bundesregierung erklärt und die
Umsetzung in den einzelnen
Bundesministerien beschlossen.
Doch häufig wird Gender Mainstreaming
als Frauenpolitik in neuer Gestalt
verstanden und in überwiegender
Zahl von Frauen vorangetrieben. Männer
als Akteure im Gender Mainstreaming-
Prozess rücken kaum ins
Blickfeld. Dies gilt es zu ändern!
In einem kritsch-reflexiven Dialog
zwischen Frauen und Männern werden die
bisherigen Erfahrung bei der
Umsetzung von Gender Mainstreaming
ausgewertet und Impulse für den weiteren
Prozess gegeben. Der
Fokus liegt besonders auf den Interessen
und Motivationen, aber auch Widerständen
und Blockaden von
Männern.<br><br>
Folgende Fragen stehen unter anderem zur
Diskussion:
<LI>Welche Vorzüge und Nachteile hat das
Konzept des Gender Mainstreamings?
<LI>Wie ist der Umsetzungsstand in den
deutschen Bundesministerien?
<LI>Wo und wie agieren Männer als
Unterstützer bzw. Blockierer?
<LI>Wie können die Interessen von
Frauen und Männern an Gender
Mainstreaming miteinander verbunden
werden?
<LI>Welche Instrumente und Maßnahmen
fehlen bisher und würden den Prozess
erfolgreich befördern?
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin