- Donnerstag, 01. April 2004 18.00 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Berlin: Gewaltfreiheit neu gedacht – sind Alternativen zur militärischen Interventionspolitik denkbar?
Öffentliche Veranstaltung im Rahmen des
Gesprächskreises
„Die Rolle des Völkerrechts in einer
globalisierten Welt“
<br><br>Die Kriege der vergangenen 15
Jahre haben gezeigt, dass bis heute Krisen
in letzter Konsequenz zumeist mit
militärischen Interventionen begegnet
wird. Neue, auch asymmetrische
Bedrohungen (Terrorismus) und Waffen
verdrängen Argumente, die jahrzehntelang
gegen den Krieg hervorgebracht wurden.
Nicht nur die UNO als Institution, auch das
Völkerrecht als Fundament einer globalen
Rechtsordnung steht vor neuen
Herausforderungen. Ob ethnische Kriege
gegen die Zivilbevölkerung, zerfallende
Staaten, moderner, transnationaler
Terrorismus: In einer globalisierten Welt
mit Staatengrenzen überschreitenden
Phänomenen steht das
Souveränitätsprinzip, wie es im
Völkerrecht verankert ist, auf dem
Prüfstand.<br><br>
Impulsreferat: <br>
Jonathan Schell, Autor, Publizist und
Dozent, USA
<br><br>
Kommentare: <br>
Steffi Lemke, politische Geschäftsführerin,
Bündnis 90/Die Grünen<br>
Reinhard Weisshuhn (angefragt),
außenpolitischer Referent,
Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die
Grünen<br><br> Susanne Wasum-Rainer,
Leitung Referat Völkerrecht,
Auswärtiges Amt
<br><br>
Moderation: <br>
Sascha Müller-Kraenner, Leiter der
Referatsgruppe Europa/Nordamerika,
Heinrich-Böll-Stiftung
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin