- Dienstag, 07. Dezember 2004 19.30 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Berlin: Jour Fixe – Afghanistan nach den Wahlen
Hoffnung auf eine friedliche Zukunft?
Am 9.Oktober fanden in Afghanistan zum
ersten Mal in der Geschichte des Landes
freie und geheime Präsidentschaftswahlen
statt. Nicht ganz unerwartet gewann der
bisherige Übergangspräsident Hamid
Karsai. Damit ist der im Petersberger
Abkommen vereinbarte, ehrgeizige
Friedensprozess formal abgeschlossen.
Jedoch kann nach der militärischen
Intervention der alliierten Streitkräfte und
der Vertreibung der Taliban nicht ernsthaft
von
einer Befriedung Afghanistans gesprochen
werden.<br><br>
Welche Auswirkungen hat der
Friedensprozess auf den Alltag der
Bevölkerung? Welche Freiheiten haben
sich ihnen eröffnet, welche Begrenzungen
und Bedrohungen müssen sie erleben?
Was hat sich insbesondere für den
Lebensalltag von Frauen geändert? Wie
groß ist die Meinungs- und Pressefreiheit
in Afghanistan? Welche Rolle spielen
Frauen heute dort in den Medien? Welche
Zukunft bietet sich für Afghanistan?
<br><br>
Es diskutieren:<br><br>
<b>
Jamila Mujahed</b><br>Journalistin und
Herausgeberin der afghanischen
Frauenzeitschrift „Malalai“, Kabul,
diesjährige Preisträgerin des
Johann-Philipp-Palm-Preises für Meinungs-
und
Pressefreiheit<br><a href=
"http://www.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-469/_nr-240/i.html"
target=_blank>
mehr über <i>Malalai</i></a><br><br><b>
Britta Petersen</b><br>Journalistin, zur
Zeit Kabul<br><br><b>
Conrad Schetter</b><br>Zentrum fuer
Entwicklungsforschung Universität Bonn
<br><br>
Moderation:
<br><b>Sven Hansen</b><br>die
tageszeitung<br>
Stimmungsberichte und Einschätzungen zur Wahl
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin