- Dienstag, 05. Oktober 2004 19.30 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Berlin: Jour fixe - Die USA vor den Präsidentschaftswahlen
Welche Themen entscheiden den Wahlausgang?
<b>Auf der Galerie...<br>
Debatten zur Internationalen
Politik</b><br><br>
mit<ul><li>
Andrea Böhm,
Journalistin, freie Autorin für "Zeit",
"taz" und "Geo" in den USA</li><li>
Alan Wolfe,
Direktor des Boisi Center for Religion and
American Public Life am Boston College</li><li>
Moderation:
Bernd Pickert, die tageszeitung taz</li></ul>
Am 2. November wählen die
US-Amerikaner einen neuen Präsidenten. Und
auch wenn George W. Bush den aktuellen
Umfragen zufolge nach dem
Republikaner-Parteitag in New York leicht
in Führung liegt, sind sich doch alle
BeobachterInnen einig: Die US-Gesellschaft
ist gespalten, die Amtszeit der Regierung
Bush hat polarisiert, nicht versöhnt.
Insbesondere die GegnerInnen des
derzeitigen Präsidenten sehen diese Wahl
als die wichtigste ihres Lebens an und
denken mit Grausen daran, dass Bush wieder
gewählt werden könnte.
<br><br>
In der Beobachtung des US-Wahlkampfes - und
bei von den meisten EuropäerInnen gehegten
Hoffnungen und Erwartungen an einen
Regierungswechsel - steht die Außenpolitik
im Vordergrund. Und tatsächlich spielen der
Irakkrieg und der "Krieg gegen den Terror"
im Wahlkampf eine entscheidende Rolle. Da
wirft der demokratische Herausforderer John
Kerry dem Präsidenten vor, die Amerikaner
über die wahren Kriegsgründe belogen zu
haben. Die Republikaner ihrerseits keilen
zurück, wer so oft seine Meinung geändert
habe wie Senator John Kerry sei nicht in
der Lage, das Land in Kriegszeiten zu führen.
<br><br>
Wie aber kommt all das bei den WählerInnen
selbst an? Sind tatsächlich Irakkrieg und
Terrorangst wichtiger als die sozialen
Themen wie Arbeitslosigkeit, soziale
Sicherung und die umfangreichen
Steuergeschenke an die besser Verdienenden?
Wie hat sich das Leben der
US-AmerikanerInnen außerhalb der Metropolen
in den letzten Jahren verändert, wer fühlt
sich als Gewinner, wer als Verlierer der
Amtszeit Bush?
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Und schließlich: Welche Parameter stehen
eigentlich nach einem möglichen
Regierungswechsel tatsächlich zur
Veränderung an?
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Diese Fragen wollen wir mit zwei
exzellenten ExperInnen erörtern, die sich
aus völlig unterschiedlicher Perspektive
mit dem inneren Zustand der
US-amerikanischen Gesellschaft beschäftigen:
<br><br>
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin