Mittwoch, 26. Mai 2004 14.00 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Berlin: Wohin steuert RWE?

Klimaschutz als unternehmerische Herausforderung

2005 wird in der EU der Emissionshandel beginnen: ein zentraler Baustein ihrer Klimaschutzstrategie. CO2 erhält einen Preis und wird zum Kostenfaktor für die energieintensive Industrie und den Kraftwerkssektor. Unternehmen werden dann auch nach ihrem Risikomanagement in Sachen Klimaschutz bewertet. Kohlendioxid taucht in den Unternehmensbilanzen auf. <br><br> Deutschland ist ein Schlüsselland der EU mit einem Anteil von 25 Prozent an ihren gesamten CO2-Emissionen. Gerade im Stromsektor werden in den kommenden beiden Dekaden die Weichen gestellt: Rund die Hälfte der Kraftwerke müssen erneuert werden. Eine große Chance für die deutschen Unternehmen, sich zukunftsfähig aufzustellen.<br><br> RWE ist mit 12 Prozent der gesamten deutschen CO2-Emissionen der größte Einzelemittent. Verlässt RWE nicht den eingeschlagenen Kohlepfad, kann Deutschland ambitionierte Klimaschutzziele nicht mehr erreichen. Weitere Investitionen in Kohle gefährden nicht nur das Klima, sondern dann potenziell auch die Bonität des Unternehmens.<br><br> Mit Experten aus Politik, Wirtschaft, Finanzen und Wissenschaft wollen wir folgende Fragen diskutieren:<br> <br> <LI> Welche Kosten haben Klimawandel und Klimaschutz für Wirtschaft und Gesellschaft?<br> <br> <LI> Welche Auswirkungen hat der Emissionshandel auf die Finanzmärkte und die Unternehmen am Beispiel RWE?<br> <br> <br><br> Mit: Jürgen Trittin (Minister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit), Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber (Direktor Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung), Chris Rowland (Dresdner Kleinwort Wasserstein) u.a. <br><br>
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