Vortrag
- Dienstag, 12. Juni 2018 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Bewaffnete Konflikte in Afrika
Konfliktdynamiken, Waffenhandel und Geschlechterfragen
Bewaffnete Konflikte stehen in einem Zusammenhang zur Verfügbarkeit von Handfeuer- und Kleinwaffen. Diese befeuern bestehende Konflikte oder treiben sie weiter in der Eskalationsstufe. Viele Kleinwaffen wurden afrikanischen Ländern geschenkt oder von ihnen käuflich erworben, wobei sich hier Angebot und Nachfrage bedingen bzw. oft bewusst geschaffen werden. Die gelieferten Waffen werden über kurz oder lang eingesetzt - und haben eine lange Lebensdauer. So gerät der Besitz spätestens bei einem Regime-Wechsel außer Kontrolle, wenn Waffen etwa zur Repression der Bevölkerung eingesetzt werden, wie vielfach belegt.
Die bewaffneten Konflikte werden trotz Lippenbekenntnissen der internationalen Gemeinschaft auch nicht präventiv durch zivile Konfliktbearbeitung im Frühstadium angegangen, sondern meistens erst, wenn es zu spät ist.
Darüber hinaus sind die bewaffneten Konflikte in weiten Teilen Afrikas meist geschlechter- und altersspezifisch geprägt, wie es Wangari Mwangi in einer beispielhaften Studie zu Burundi von 2017 belegt.
Unsere Referentin, die Friedensforscherin Wangari Mwangi aus Kenia, bezeichnet sich selber als "development worker", die sich an der Schnittstelle zwischen Entwicklungsmaßnahmen und ziviler Konfliktbearbeitung bewegt. Ihre Arbeit hat sie nach Somalia, Eritrea, Dem. Rep. Kongo, Burundi und andere Länder geführt. Sie hat für internationale NGOs und die UN gearbeitet und ist z.Zt. freie Beraterin für Entwicklungsprogramme.
In ihrem Input wird sie hauptsächlich über das Horn von Afrika und die Länder der Großen Seen sprechen. Dabei bewegt sie die Frage, wie Konflikte beherrschbar werden können durch eine frühe Prävention bzw. Konfliktbearbeitung und den Entzug kontinuierlicher Lieferung von Rüstungsgütern (speziell Munition).
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
Eine Kooperation mit EOK - Mission und Ökumene,
Friedensethisches Projekt/Rüstungsexportfragen der EKiBA
Die bewaffneten Konflikte werden trotz Lippenbekenntnissen der internationalen Gemeinschaft auch nicht präventiv durch zivile Konfliktbearbeitung im Frühstadium angegangen, sondern meistens erst, wenn es zu spät ist.
Darüber hinaus sind die bewaffneten Konflikte in weiten Teilen Afrikas meist geschlechter- und altersspezifisch geprägt, wie es Wangari Mwangi in einer beispielhaften Studie zu Burundi von 2017 belegt.
Unsere Referentin, die Friedensforscherin Wangari Mwangi aus Kenia, bezeichnet sich selber als "development worker", die sich an der Schnittstelle zwischen Entwicklungsmaßnahmen und ziviler Konfliktbearbeitung bewegt. Ihre Arbeit hat sie nach Somalia, Eritrea, Dem. Rep. Kongo, Burundi und andere Länder geführt. Sie hat für internationale NGOs und die UN gearbeitet und ist z.Zt. freie Beraterin für Entwicklungsprogramme.
In ihrem Input wird sie hauptsächlich über das Horn von Afrika und die Länder der Großen Seen sprechen. Dabei bewegt sie die Frage, wie Konflikte beherrschbar werden können durch eine frühe Prävention bzw. Konfliktbearbeitung und den Entzug kontinuierlicher Lieferung von Rüstungsgütern (speziell Munition).
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
Eine Kooperation mit EOK - Mission und Ökumene,
Friedensethisches Projekt/Rüstungsexportfragen der EKiBA
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
- Sprache
- Deutsch