- Sonntag, 07. Juni 2009 11.00 – 13.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Bildung ist ein Recht und keine Ware - Vortrag des UN-Sonderberichterstatters für das Recht auf Bildung, Prof. Dr. Vernor Muñoz | Vortrag
Mit seinem 10tägigen offiziellen Deutschlandbesuch im
Februar 2006 und der Vorstellung seines Berichts und der
Deutschland-Empfehlungen vor dem UN-Menschenrechtsrat
im März 2007 in Genf hat der UN-Sonderberichterstatter fu¨r
das Recht auf Bildung, Prof. Dr. Vernor Muñoz, eine große
Öffentlichkeit erreicht.
In seinem Vortrag wird der UN-Sonderberichterstatter
Beispiele aus seinen offiziellen Länder- und
Themenberichten anfu¨hren, die zeigen, wie das Recht auf
inklusive und gebu¨hrenfreie Bildung von gleich hoher
Qualität fu¨r alle verwirklicht werden kann. Dabei wird auch
die zunehmende Bedeutung der wirtschaftlichen, sozialen
und kulturellen Menschenrechte, zu denen auch das Recht
auf Bildung gehört, herausgestellt.
In der anschließenden Podiumsdiskussion soll der Frage nachgegangen werden, ob und wie es durch exklusive Bildungs- und Schulstrukturen sowie Bildungsprivatisierung zu Menschenrechtsgefährdungen kommt. Dabei wird insbesondere auf die UN-Menschenrechtskonventionen, die zur Inklusion in der Bildung und durch die Bildung verpflichten, eingegangen sowie auf die Diskussion inklusiver Bildung in Abgrenzung zu bisherigen Integrationskonzepten.
Besonders wird es um die Situation von Behinderten sowie Einwander/innen und Flu¨chtlingen und ihrer Kinder, Enkel und Urenkel im deutschen Bildungssystem gehen. Des Weiteren werden Hartz IV und die aktuellen Auseinandersetzungen um angemessene Sozialleistungen fu¨r schulische Bildung angesprochen, sowie die Wiedereinfu¨hrung der Lernmittelfreiheit, die Abschaffung der Studiengebu¨hren und die aktuellen Behinderungen Integrierter Gesamtschulen (entgegen dem dokumentierten Elternwillen) durch neue restriktive Landesgesetzgebungen.
In der anschließenden Podiumsdiskussion soll der Frage nachgegangen werden, ob und wie es durch exklusive Bildungs- und Schulstrukturen sowie Bildungsprivatisierung zu Menschenrechtsgefährdungen kommt. Dabei wird insbesondere auf die UN-Menschenrechtskonventionen, die zur Inklusion in der Bildung und durch die Bildung verpflichten, eingegangen sowie auf die Diskussion inklusiver Bildung in Abgrenzung zu bisherigen Integrationskonzepten.
Besonders wird es um die Situation von Behinderten sowie Einwander/innen und Flu¨chtlingen und ihrer Kinder, Enkel und Urenkel im deutschen Bildungssystem gehen. Des Weiteren werden Hartz IV und die aktuellen Auseinandersetzungen um angemessene Sozialleistungen fu¨r schulische Bildung angesprochen, sowie die Wiedereinfu¨hrung der Lernmittelfreiheit, die Abschaffung der Studiengebu¨hren und die aktuellen Behinderungen Integrierter Gesamtschulen (entgegen dem dokumentierten Elternwillen) durch neue restriktive Landesgesetzgebungen.
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