Mittwoch, 02. November 2011 18.00 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Bildungsarbeit im Zeichen von Mehrfachzugehörigkeiten und –diskriminierungen

veranstaltet von `Rosa Luxemburg Stiftung`

In unserer Gesellschaft erfährt eine Vielzahl von Menschen Diskriminierung in einer mehrdimensionalen Form. Als Person haben sie immer ein Geschlecht, eine (oder mehrere) Genderidentität(en), eine Herkunft, eine Hautfarbe, ein Alter, einen Körper mit einer bestimmten Befähigung oder Beeinträchtigung. Dadurch befinden sie sich immer an Schnittstellen von verschiedenen Diskriminierungen.

Auch wenn diese Tatsache in den letzten Jahren immer wieder in verschiedenen Kontexten politischer Bildung thematisiert wurde, wird sie sowohl in der Umsetzung als auch in der tieferen Analyse nicht ernsthaft berücksichtigt. In der Veranstaltung wird auf konkrete Erfahrungen aus dem Antidiskriminierungs- und Antigewalt-Bereich der Lesbenberatung LesMigraS und der politischen Bildungsarbeit mit dem Fokus auf Mehrfachdiskriminierungen und Mehrfachzugehörigkeiten eingegangen. Hierbei beschäftigen wir uns mit folgenden Fragen:

  • Was heißt Mehrfachzugehörigkeit, Mehrfachdiskriminierung?
  • Welche Konsequenzen haben Mehrfachzugehörigkeit und Mehrfachdiskriminierung für die politische Bildungsarbeit?
  • Welche Erfahrungen gibt es in der Arbeit mit dem Fokus auf Mehrfachdiskriminierungen?

    Mit Saideh Saadat-Lendle, Lesbenberatung LesMigraS
    Moderation: Olaf Stuve

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    Mit dem FORUM POLITISCHE BILDUNG möchten wir Bildungsarbeiter/innen, Lehrer/innen, Bildungsforscher/innen und anderen an politischer Bildung Interessierten einen Rahmen dafür bieten, sich gemeinsam über Ziele, neuere Theorie-Ansätze, Vermittlungsformen und Praxisprobleme zu verständigen.

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