Online-Konferenz Mittwoch, 27. Mai 2020

Böll Global: Die Pandemie in Lateinamerika

Online-Gespräch

Datum, Uhrzeit
Mi., 27. Mai 2020,
19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
➽ Online-Veranstaltung
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Das Virus hat mittlerweile alle Regionen der Welt erreicht: Überall ergreifen Regierungen und Gesellschaften –teilweise sehr unterschiedliche- Maßnahmen, die Pandemie einzudämmen. Dabei trifft diese neue, in ihren Dimensionen bisher einzigartige Herausforderung auf existierende, sich weiter zuspitzende Krisen wie die Klima- und Finanzkrise, grundlegende strukturelle Probleme sowie sich konsolidierende und neu konfigurierende Machtgefüge. Dimension und Dringlichkeit der Pandemie zwingen dabei Institutionen weltweit dazu, neue Ansätze in der Krisenbewältigung zu denken, während Gesellschaften zugleich mit Solidarität und Kreativität eigene Wege zum Umgang mit den Folgen suchen.

Wir wollen darüber reden, was in der Welt passiert: Mit der neuen Webinar-Reihe „Böll Global“ streifen wir einmal um den Globus – vom südlichen Südamerika bis nach Myanmar – um zu berichten und zu analysieren, wie die Welt die Pandemie erlebt, darauf reagiert und sich durch ihre Auswirkungen verändert: Wie Regierungen, Gesellschaften und zivilgesellschaftliche Akteur/innen auf der ganzen Welt damit umgehen. Welche Herausforderungen sich stellen, welche lokalen und globalen Krisen aufeinandertreffen – alte und neue. Von Care und Homeoffice, über ökonomische Hilfspakete, Verschuldungsdebatten und regionale Kooperation bis hin zu neuen Wegen, wie Menschen miteinander solidarisch sind, kreativ werden und versuchen, die Krise zu meistern.

Einmal im Monat diskutieren Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, und Antonie Nord, Leitung der Abteilung internationale Zusammenarbeit mit Büroleitungen der Stiftung aus aller Welt über die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Pandemie.

„Böll Global“ beginnt am Mittwoch, den 27.5., 19:00 Uhr (MEZ/CET) mit Beiträgen aus unseren Büros in Brasilien, Kolumbien und Mexiko.


Mit

  • Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung
  • Annette von Schönfeld, Heinrich-Böll-Stiftung Rio de Janeiro
  • Dawid Bartelt, Heinrich-Böll-Stiftung Mexiko City
  • Florian Huber, Heinrich-Böll-Stiftung Bogotá

Wie erleben die Menschen vor Ort die Maßnahmen, um die Pandemie einzudämmen? Welche politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Folgen hat das vor Ort? Was bedeutet die Pandemie für den Friedensprozess in Kolumbien? Wer nutzt die Krise aus, um in Mexiko seine Macht auszubauen? Und wie geht es in Brasilien weiter, wo schon vor Corona Regenwälder und Rechte der Indigenen mehr unter Druck geraten waren, als je zuvor?

Die Büroleitungen der Heinrich-Böll-Stiftung Annette von Schönfeld (Rio de Janeiro), Dawid Bartelt (Mexiko City) und Florian Huber (Bogotá) bieten uns ihre Eindrücke und Analysen von vor Ort.
 

Hinweis:
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