Film und Gespräch
- Montag, 23. Februar 2026 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Böll-Montagskino anlässlich des Kriegsbeginns gegen die Ukraine vor vier Jahren
mit Regisseurin Inga Pylypchuk
„Wie fern ist nah“ (Dok.film 2023, Regie: Inga Pylypchuk, 32 Min.)
Nachdem meine Mutter eine beschwerliche Flucht von Kyjiw nach Berlin überlebt hat, sind wir zunächst erleichtert. Es scheint ein „Happy End“ zu sein: eine Frau, die vor russischen Raketen gerettet wurde und mit ihrer Tochter, die seit 14 Jahren in Berlin lebt, wiedervereint ist. Doch dieser Moment markiert nur den Beginn eines neuen Kapitels. Als weitere Familienmitglieder zu uns nach Berlin kommen, beginnt für mich eine persönliche Auseinandersetzung mit Liebe, Verlust, Migration und Verantwortung. Wer kümmert sich jetzt um wen? Während wir mit den Herausforderungen des Krieges ringen, entdecken wir ein Videoband von 1991 – und fragen uns, wie viel von unserer Familiengeschichte heute noch in uns weiterlebt.
„Teen Angst“ (Dok.film 2024, Regie: Inga Pylypchuk, 38 Min.)
Wie fühlt es sich an, in Zeiten des Krieges erwachsen zu werden? In einem kollektiv entwickelten Dokumentarfilm geben neun junge Ukrainerinnen ehrliche und radikale Einblicke in ihr Leben zwischen Angst, Anpassung und der Suche nach einem sicheren Ort – teils aus der Ukraine, teils aus dem Exil in Deutschland. Teen Angst erzählt persönliche Geschichten über Trauma, Widerstand und Selbstbehauptung – und stellt die Frage: Wie viel Raum bleibt für das eigene Ich, wenn Krieg, Verlust und Trennung allgegenwärtig sind?
Ort: li.wu. in der FRIEDA 23, Friedrichstr. 23, Rostock
Kooperationspartner:innen: Heinrich-Böll-Stiftung MV, Lichtspieltheater Wundervoll
Eintritt: 8,- / 6,- / 5,- EUR, Kulturticket
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▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Mecklenburg-Vorpommern