Film und Gespräch

Montag, 28. September 2026 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Film und Gespräch

Böll-Montagskino: "Kolonialismus Made in Göttingen" und "Caution Colonialism" 

Wie koloniale Machtverhältnisse bis heute in lokalen Institutionen, Sammlungen, Erinnerungsorten und gesellschaftlichen Strukturen fortwirken, zeigt der Dokumentarfilm "Kolonialismus Made in Göttingen" (2025, 51 Min.). Am Beispiel der Universitätsstadt Göttingen dokumentiert er aktuelle Kämpfe um Sichtbarkeit, Anerkennung und Verantwortung – und macht deutlich, dass koloniale Geschichte keine ferne Vergangenheit, sondern ein fortdauernder Konflikt um Wissen, Menschlichkeit und Gerechtigkeit ist.
In „Caution Colonialism" (2025, 28 Min.) deckt die junge OvaHerero-Aktivistin Ningiree Kauvee die oft unsichtbaren Spuren des kolonialen Erbes in der niedersächsischen Stadt auf. Der Film begleitet sie bei den Vorbereitungen eines performativen Stadtrundgangs, der zu einem persönlichen und politischen Akt der Selbstermächtigung wird.
Im Anschluss an die Vorführung laden die Heinrich-Böll-Stiftung MV, das Lichtspieltheater Wundervoll und Rostock Postkolonial zu einem Publikumsgespräch mit den Filmemacherinnen Mara Müller, Elisa Erpenbeck („Caution Colonialism") und Sarah Böger ("Kolonialismus Made in Göttingen") und lokalen Akteur:innen ein. Welche kolonialen Spuren lassen sich noch heute finden? Wie können wir sie sichtbar machen und in die Erinnerungskultur vor Ort integrieren? Und wie erleben Schwarze Menschen das Leben in Rostock und Umgebung? 

Ort: li.wu. in der FRIEDA 23, Friedrichstr. 23, Rostock

Kooperationspartner:innen: Heinrich-Böll-Stiftung MV, Lichtspieltheater Wundervoll & Rostock Postkolonial

Eintritt: 9,- / 7,- / 6,- EUR (U23), freier Eintritt für Studierende der Uni Rostock/hmt Rostock mit dem Kulturticket des AStA
 

Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung

Veranstalter*in
Landesstiftung Mecklenburg-Vorpommern